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Anekdoten von damals bis heute

Weihnachten mit dem FC Bayern München

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Weihnachten beim FC Bayern München? Das hat eine lange Geschichte mit teilweise kuriosen Anekdoten rund um die Adventszeit beim deutschen Rekordmeister. Das Archiv des Museums hat in Sachen "Frohes Fest" also Einiges zu bieten. Die passenden Stichworte sind unter anderem: Udo Jürgens, Kinderchor, Wetten, dass…? – was das alles mit Weihnachten zu tun hat?

Hier ein paar historische – und kuriose – Fakten rund ums Fest.

  • Große Weihnachtsfeiern haben eine lange Tradition: So fand bereits 1925 eine große Party  im „Hotel Union“ statt, ein Jahr später traf man sich sogar im „Bayerischen Hof“. Nach den schweren Jahren vor, während und nach dem Krieg wurde der Brauch ab Mitte der fünfziger Jahre wiederbelebt.
  • Bis 1992 veranstaltete man die Weihnachtsfeiern im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz. Sie Showacts konnten sich sehen lassen: Peter Alexander, Udo Jürgens, Howard Carpendale, Reinhard Fendrich, Otto Walkes, Peter Kraus, Nicki und viele weitere bekannte Künstler gaben sich die Ehren.

  • 1984 standen die Lizenzspieler des FC Bayern auf der Bühne: Gemeinsam mit dem Nymphenburger Kinderchor hatte die von Udo Lattek trainierte Mannschaft in diesem Jahr eine Schallplatte mit Weihnachtsliedern aufgenommen. Bis heute ist die CD „Die schönste Zeit des Jahres – bekannte und neue Weihnachtslieder“ an der Hörbar der FC Bayern Erlebniswelt ein beliebter Ohrenschmaus. Und weil Karl-Heinz Rummenigge Wettschulden von „Wetten, dass…?“ einlösen musste, stand die Mannschaft 1984 gemeinsam mit dem Kinderchor zudem noch auf dem Balkon des Rathauses.
  • Im Jahr 1970 allerdings, musste die Weihnachtfeier am 13. Dezember um 20.00 Uhr ausfallen. Was war passiert? Kurzfristig hatte der DFB für den gleichen Termin ein Pokalspiel bei Hessen Kassel angesetzt. Präsident Neudecker jedoch, kündigte eine zeitversetzte "Neuauflage" an. „Statt Weihnachtfeier ein Frühlingsfest“ war in der Clubzeitung zu lesen. Dieses sollte dann am neuen Trainingszentrum an der Säbener Straße stattfinden.

  • Verbands- und Freundschaftsspielespiele an Weihnachten waren früher keine Seltenheit – von wegen Winterpause. So lief man zwischen 1907 und 1973 zu 29 Spiele am sogenannten Boxing Day, den 26. Dezember, auf. Am 25. Dezember trat man immerhin auch noch zu neun Begegnungen an.
  • Zur Jugendweihnachtsfeier 1928 wurden die 500 Jugendspieler des Vereins samt Eltern eingeladen. „Weihnachten ist ein Fest des Schenkens uns Gebens“, hieß es in den Klubnachrichten.
  • Trainer Zlatko "Tschik" Cajkovski schenkte seiner Mannschaft 1965 eine Armbanduhr zu Weihnachten – samt Gravur. Weil ihm der Name „Kupferschmidt“ zu lang war, steht auf dem Exemplar von Peter Kupferschmidt jedoch nur „Kupfer“. 

Der Weihnachtsbaum im Foyer des Museums hat ebenfalls schon Tradition. Jahr für Jahr steht ein besonders schönes Exemplar vor dem Eingang der FC Bayern Erlebniswelt und erstrahlt – wie sollte es anders sein? – in den Farben des FC Bayern. Für Gäste aus aller Welt, die in der Adventszeit den Weg in die Allianz Arena finden, ist der Christbaum ein echter Hingucker, eine besondere Einstimmung auf das Fest. Heuer allerdings weihnachtet es im Vereinsmuseum noch ein wenig mehr als in den letzten Jahren. Denn zusätzlich zur geschmückten Tanne erzählen Exponate in einer Weihnachts-Vitrine ihre ganz eigenen Geschichten.

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