Logo FC Bayern München

Handball

Donnerstagabend, Nachholspiel, Auswärts in Ebersberg

Ein ungewohnter Termin für ein Handballspiel – Donnerstagabend, Nachholspiel, Auswärts in Ebersberg. Trotz später Stunde fanden sich die Bayern-Damen motiviert in der Halle ein, um auf Punktejagd zu gehen.

Die Anfangsphase verlief durchaus vielversprechend. Bis zur 12. Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen – beim Stand von 5:5 sah alles danach aus, als könnten die Bayern-Damen dem TSV Ebersberg Forst United Paroli bieten. Doch dann kam Sand ins Getriebe: Im Angriff fehlte es an Ideen, Mut und Durchsetzungswillen. Es wirkte, als wolle keine der Spielerinnen so recht Verantwortung übernehmen.

Während die Bayern-Mädls sich noch suchten, legten die Gastgeberinnen einen Zahn zu. In der Abwehr wurde zwar zugepackt, allerdings machten die Ebersbergerinnen bereits vor dem Körperkontakt lautstark auf sich aufmerksam. Es konnte keine Stabilität in die Defensive gebracht werden. So ging es mit einem deutlichen 19:11-Rückstand in die Halbzeitpause.

In Durchgang zwei zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Bayern-Damen kämpften, kamen aber nie entscheidend heran. Zu viele ungenaue Pässe, zu wenig Ideen im Angriff, kaum Bewegung ohne Ball und immer wieder leichtfertige Ballverluste, die Ebersberg eiskalt in schnelle Tempogegenstöße umwandelte. Das Ergebnis am Ende fiel mit 39:23 deutlich aus.

Positiv: Es bleibt Zeit, die Lehren daraus zu ziehen. Für das kommende Spiel am Sonntag, den 16.11.2025, heißt es nun, im Angriff mutiger aufzutreten, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst (und dem Ball) wieder mehr zuzutrauen. Denn das Potenzial ist da – es muss nur auf die Platte gebracht werden.

Diesen Artikel teilen

Weitere news