Mit...

...Jérôme Boateng

Jérôme Boateng wirkt entspannt. Im Interview mit fcbayern.de spricht er in aller Ruhe über die aktuelle Situation beim Rekordmeister. Wie groß ist seine Vorfreude auf den Champions-League-Start? Und was sagt er zum bevorstehenden Bruderduell auf Schalke am kommenden Wochenende?

FCB.de: Hat sich für dich seit deinem Wechsel nach München vor zwei Jahren alles so entwickelt wie erhofft?

Boateng: „Ich fühle mich superwohl hier beim FC Bayern, dem für mich besten Verein der Welt. Bayern hat mich in einer Phase geholt, in der ich am Knie verletzt war - das zeigt schon, welch Vertrauen der Verein in mich gesetzt hat. Ich denke, dass ich von Jahr zu Jahr Schritte nach vorne gemacht habe.“

FCB.de: Jetzt steht der Champions-League-Auftakt vor der Tür. Wie groß ist deine Vorfreude auf Dienstag?

Boateng: „Supergroß! Endlich geht es wieder los! Wir wollen wieder so weit wie möglich kommen. Dafür müssen wir von Anfang an auf dem Posten sein.“

FCB.de:  Auf Schalke triffst du auf deinen Halbbruder Kevin-Prince. Gibt es schon erste Frotzeleien zwischen euch?

Boateng: „Nach dem Champions-League-Spieltag - Kevin ist da ja auch mit Schalke im Einsatz - wird es sicherlich den einen oder anderen Spruch geben. Wir werden uns bestimmt ein paar SMS schreiben.“

FCB.de: Habt ihr schon häufiger gegeneinander gespielt?

Boateng: „Bei Hertha BSC haben wir zusammengespielt. Später sind wir einmal in der Bundesliga aufeinandergetroffen, aber nur kurz: Er ist bei Dortmund reingekommen, 20 Minuten später bin ich bei Hamburg runter vom Platz. Das einzige richtige Duell gab es bei der WM (WM 2010, Deutschland - Ghana, 1:0) - und da habe ich gewonnen! Bei den wichtigen Spielen liege ich also vorn.“

FCB.de: Wie ist das für dich, wenn du auf dem Platz in einen Zweikampf gegen deinen Bruder musst?

Boateng: „Es ist einerseits ein normaler Zweikampf, andererseits aber auch nicht. Denn natürlich will jeder von uns beiden zeigen, dass er der Bessere ist. Wir freuen uns schon beide auf das Spiel.“