

Die Mission Titelverteidigung geht weiter: Die FC Bayern Frauen haben nach dem 4:0-Halbfinalsieg über die SGS Essen das Endspiel des DFB-Pokals erreicht. Am 14. Mai 2026 kommt es im Kölner RheinEnergieSTADION zum Duell mit dem VfL Wolfsburg. Damit trifft der aktuelle DFB-Pokalsieger aus der bayerischen Landeshauptstadt einmal mehr auf den elfmaligen Titelträger. fcbayern.com verschafft euch einen Überblick über das bevorstehende Endspiel.
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Der Weg der Bayern: Auswärtsstärke als Fundament

Der Weg der Münchnerinnen ins Finale erzählt von souveränen Leistungen, dabei war die Mannschaft von Cheftrainer José Barcala bis zum Halbfinale nur in der Fremde gefordert. Siege in Dortmund (2:0) und Ingolstadt (3:0) legten den Grundstein. Im Viertelfinale folgte ein souveräner 3:0-Erfolg beim Hamburger SV. Erst im Halbfinale durften Pernille Harder, Ena Mahmutovic und Co. erstmals in dieser Pokalsaison vor heimischer Kulisse am FC Bayern Campus antreten und machten den Einzug ins Finale in Köln perfekt. Beim nie gefährdeten 4:0-Heimerfolg gegen die SGS Essen ließen die Münchnerinnen von Beginn an nichts anbrennen.
Wolfsburgs Weg nach Köln: Effizient & nervenstark

Deutlich komplizierter gestaltete sich der Weg der Wolfsburgerinnen ins Endspiel von Köln. Zwar begann die Reise mit einem beeindruckenden 11:0-Erfolg beim ATS Buntentor, doch schon in der nächsten Runde wartete mit dem SC Freiburg der erste Bundesligist auf den VfL. Beim 3:1 im AOK Stadion behielten die Wölfinnen aber die Oberhand.
Im Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt genügte den Grün-Weißen anschließend ein abgeklärtes 1:0, um die nächste Hürde zu nehmen. Richtig auf die Probe gestellt wurden sie schließlich im Halbfinale beim FC Carl Zeiss Jena. Im Ernst-Abbe-Sportfeld entwickelte sich eine zähe, von Taktik geprägte Partie, in der sich beide Teams über 120 Minuten weitgehend neutralisierten. Erst im Elfmeterschießen fiel die Entscheidung – mit einem knappen 5:4 setzte sich Wolfsburg durch und machte so den Finaleinzug perfekt.

Mitte Mai kommt es also einmal mehr zum Duell der beiden dominierenden Teams des deutschen Vereinsfußballs, alle der vergangenen 13 Meisterschaften gingen an eine der beiden Mannschaften. Im DFB-Pokal verfügt dabei kaum ein Klub über so viel Finalerfahrung wie der VfL Wolfsburg. Zwischen 2015 und 2024 prägten die Wölfinnen den Wettbewerb und sammelten zehn Titel in Folge. Die FC Bayern Frauen stehen dank des Erfolgs über Essen zum dritten Mal in Folge im Endspiel, als aktueller Titelverteidiger reisen Glódís Viggósdóttir, Giulia Gwinn und Co. nun mit dem klaren Anspruch nach Köln, ihre Position an der Spitze des deutschen Frauenfußballs zu festigen.
Bühne frei für ein das nächste große Aufeinandertreffen

Das Endspiel 2026 ist bereits das dritte Pokalfinale zwischen Bayern und Wolfsburg nach 2018 und 2024 – beide Male hatte der VfL am Ende die Nase vorn. In den jüngsten Duellen allerdings bewiesen die Münchnerinnen den längeren Atem: Vier der vergangenen fünf Aufeinandertreffen entschieden die Bayern für sich, zudem gingen die letzten beiden Supercup-Endspiele – sowohl in Karlsruhe als auch in Dresden – an die Doublesiegerinnen. Die letzte Niederlage gegen die Niedersächsinnen datiert vom 12. Oktober 2024, als sich die Münchnerinnen auswärts mit 0:2 geschlagen geben mussten. Das Ziel für 2026 ist daher klar: Erstmals überhaupt wollen die Bayern den DFB-Pokal verteidigen und zugleich den dritten Pokalsieg der Vereinsgeschichte perfekt machen.
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Das ist der Halbfinalgegner der FC Bayern Frauen in der Königinnenklasse:

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