präsentiert von
Suchen Fill-1
Menü
4:0 gegen Eintracht Frankfurt

FCB-Frauen feiern 4. deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte

Increase font size Schriftgröße
  • 4. Meistertitel der Vereinshistorie
  • Dallmann-Doppelpack
  • Laudehr beendet Profikarriere mit Meistertitel 

Da ist das Ding! Die FC Bayern Frauen feiern den Gewinn der vierten deutschen Meisterschaft in der Vereinshistorie! Mit 4:0 (2:0) haben die Münchnerinnen am Sonntagnachmittag gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Linda Dallmann (17./25.) stellte die Weichen mit ihrem Doppelpack bereits vor der Pause auf Sieg. Nach dem Seitenwechsel traf Laura Störzel (54.) per Eigentor zum 3:0 und Lea Schüller (90.) erzielte den vielumjubelten 4:0-Endstand. Mit dem Erfolg am letzten Spieltag der Flyeralarm Frauen-Bundesliga sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Jens Scheuer mit zwei Punkten Vorsprung auf den VfL Wolfsburg die deutsche Meisterschaft.

HIER geht's zu den Meisterinnen-Shirts.

„Ich bin wirklich überwältigt. Die Gefühle fahren gerade ein wenig Achterbahn“, so Scheuer nach der Partie. „Wir haben uns darauf eingestellt, dass der Gegner alles geben wird und es kein Spaziergang wird. Es war klar, dass wir ein paar Minuten brauchen würden, bis wir reinkommen, weil die Nervosität und die Anspannung schon groß waren. Aber wie die Mannschaft dann den Ball zirkulieren lassen hat und das Tor hervorragend rausgespielt hat, das zeichnet die Mannschaft aus. Ganz, ganz großes Kompliment an meine Mannschaft.“

Als 17-Jährige wechselte Simone Laudehr zum FC Bayern München.

Danke, Simon!

Ein Kreis hat sich geschlossen: Bereits vor der Partie wurde Simone Laudehr, die in Teamkreisen „Simon“ genannt wird, von Karin Danner, Abteilungsleiterin Frauenfußball, und Bianca Rech, Sportliche Leiterin, verabschiedet. Nach 18 Jahren und unzähligen Titeln im Frauenfußball beendete die defensive Mittelfeldspielerin ihre aktive Karriere. Lediglich der deutsche Meistertitel hat der 34-Jährigen bislang gefehlt, diesen sicherte sie sich in ihrem letzten Profispiel, in dem sie in der 76. Spielminute eingewechselt wurde und die Vorlage zum 4:0 gab. Die FC Bayern Frauen sagen Danke.

Ein Wechsel in der Startelf

Mit einer eingespielten Elf ins Saisonfinale: Im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen am 21. Spieltag nahm Scheuer lediglich eine Veränderung an der Anfangsformation vor. Lineth Beerensteyn rückte für die verletzte Kapitänin Lina Magull in die Anfangsformation. Verzichten mussten die Münchnerinnen im Endspiel um die deutsche Meisterschaft außerdem auf Julia Pollak (Innenbandverletzung) sowie die Langzeitverletzten Jovana Damnjanović, Giulia Gwinn, Ivana Rudelić, Carina Schlüter und Kristin Demann.

Nicht zu stoppen: Linda Dallmann brachte die FC Bayern Frauen mit ihrem Doppelpack auf die Siegerstraße.

Doppelte Dallmann sorgt für Halbzeitführung

Die Bayern-Frauen machten im Stadion am FC Bayern Campus von Beginn an klar, dass es für die Frankfurterinnen an diesem Tag in München nichts zu holen geben würde. Mit hohem Pressing setzten sie die Gäste unter Druck und kamen so früh zu ersten Abschlussmöglichkeiten, aber immer wieder war ein Fuß dazwischen, wie in der neunten Spielminute, als Dallmann in letzter Sekunde abgegrätscht wurde. Keine Chance ließ die deutsche Nationalspielerin ihren Gegnerinnen dann acht Minuten später. Nach einem starken Doppelpass mit Schüller netzte die Spielmacherin zum verdienten 1:0 ein. Auch in der Folge dominierten die Münchnerinnen das Geschehen und Dallmann (25.) erhöhte nach Vorarbeit von Beerensteyn noch vor der Pause auf 2:0.

Kein Vorbeikommen: Kapitänin Sydney Lohmann warf alles in die Zweikämpfe.

Eigentor sorgt für Vorentscheidung

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Bayern-Frauen nichts anbrennen und drängten auf das dritte Tor. In der 54. Spielminute fälschte dann Störzel eine Flanke von der linken Seite unglücklich und unhaltbar für Merle Frohm ins eigene Tor. Nach dem dritten Treffer waren die FCB-Frauen weiterhin das spielbestimmende Team, ließen es jedoch ruhiger angehen und pressten nicht mehr so hoch wie noch zu Beginn der Partie. Ein Abschluss aus der Distanz, durch die eingewechselte Laudehr (77.) in ihrem letzten Profispiel stellte Frohms vor keine größeren Probleme. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte dann Schüller nach Vorarbeit von Laudehr eiskalt den 4:0-Enstand. Für die Nationalspielerin war es der 17. Treffer in der Frauen-Bundesliga. 

Deutsche Meisterinnnen 2020/21: Das Team um Sydney Lohmann, Simone Boye und Marina Hegering sorgte früh für klare Verhältnisse.

82 Tore bei lediglich neun Gegentreffern stehen für die Meisterinnen 2020/21 am Ende zu Buche. Damit stellen die Münchnerinnen nicht nur die beste Offensive sondern auch die sicherste Defensive der Liga.

In der Galerie seht ihr die Bilder zum Spiel und der anschließenden Meisterfeier:

FC Bayern München - Eintracht Frankfurt 4:0 (2:0)
  • Alles im Liveticker zum Nachlesen

  • FC Bayern München

    Benkarth - Glas (84. Ilestedt), Boye (84. Wenninger), Hegering, Simon - Dallmann, Zadrazil, Lohmann (84. Vilhjálmsdóttir) - Beerensteyn (64. Asseyi), Schüller, Bühl (76. Laudehr)


    Ersatz

    Grohs - Corley


  • Eintracht Frankfurt

    Frohms - Santos (82. Aschauer), Kleinherne, Störzel, Hechler (87. Matheis) - Nüsken, Mauron (46. Jóhannsdóttir) - Feiersinger, Freigang (87. Panfil), Martínez (70. Küver) - Prašnikar


    Ersatz

    Bösl - Dunst


  • Schiedsrichter

    Ines Appelmann (Alzey)


  • Zuschauer

    ---


  • Tore

    1:0 Dallmann (17.), 2:0 Dallmann (25.), 3:0 Störzel (54.), 4:0 Schüller (90.)


  • Gelbe Karten

    Dallmann / Hechler

Weitere Inhalte