
Der Sommer ist da und warme Tage laden dazu ein, viel Zeit draußen zu verbringen. Für Kleinkinder ist Wasser dabei besonders spannend, denn es plätschert und fühlt sich gut auf der Haut an. Gleichzeitig bietet Wasser viele Möglichkeiten, spielerisch in Bewegung zu kommen und dabei Koordination, Motorik und Körpergefühl zu fördern.
Ob im Garten, auf dem Balkon oder im Badezimmer, mit einfachen Materialien werden die folgenden Übungen zu kleinen Sommerabenteuern. Wichtig ist natürlich, dass kleine Kinder beim Spielen mit Wasser immer von einer erwachsenen Person begleitet und beaufsichtigt werden, auch dann, wenn das Wasser nur sehr flach ist.
1. Wasserspaziergang
Zuerst wird eine flache Schüssel oder ein kleines Planschbecken mit wenig Wasser gefüllt. Nun dürfen die Kinder vorsichtig durch das Wasser gehen. Dabei können sie die Füße heben, auf der Stelle treten oder kleine Schritte vorwärts und rückwärts machen.
Das kühle Wasser an den Füßen ist nicht nur eine schöne Erfrischung, sondern trainiert auch den Gleichgewichtssinn.
2. Becher-Wasserfall
Für diese Übung werden kleine Papier- oder Plastikbecher benötigt. Die Kleinkinder schöpfen mit dem Becher Wasser aus einer Schüssel und gießen es anschließend in einen Eimer.
Das macht nicht nur richtig viel Spaß, sondern fördert gleichzeitig die Koordination. Kleinere Kinder können den Becher mit beiden Händen halten, während ältere Kinder versuchen können, den Becher mit nur einer Hand zu halten.
3. Schwamm-Transport
Ein weicher Schwamm wird in eine Schüssel mit Wasser getaucht. Danach geht es damit zu einem leeren Eimer, in den der Schwamm kräftig ausgedrückt wird. Wie oft schaffen es die Kinder, Wasser hin und her zu transportieren? Beim Tragen, Ausdrücken und Laufen werden die kleinen Hände und Arme gefordert.
4. Tierparade
Jetzt verwandeln sich die Kinder in verschiedene Tiere. Wie läuft ein kleiner Elefant durch das Wasser? Wie hüpft ein Frosch? Und wie schleicht eine Katze vorsichtig am Wasser entlang?
Die verschiedenen Bewegungen fördern die Fantasie und trainieren nebenbei noch Koordination, Kraft und Beweglichkeit.
6. Fische fangen
In eine flache Wanne oder ein Planschbecken kommen schwimmende Bälle, Becher oder Badespielzeuge. Nun dürfen die Kinder die kleinen „Fische“ mit den Händen fangen und in einen Korb legen.
Dabei müssen sie sich strecken, bücken und manchmal auch ein paar Schritte machen. Das fördert die Beweglichkeit und sorgt für ein lustiges Fangspiel.
8. Muschel-Sprung
Für diese Übung werden mehrere ungefährliche Gegenstände, zum Beispiel Handtücher oder Schaumstoffmatten, als „Muscheln“ auf dem Boden verteilt. Die Kinder bewegen sich von Muschel zu Muschel, ohne den Boden dazwischen zu berühren.
Kleinere Kinder dürfen einfach darüber steigen. Größere Kinder können vorsichtig hüpfen. Dabei wird Gleichgewicht und Sprungkraft der Kleinkinder trainiert!
Die Übungen können je nach Alter und Entwicklungsstand angepasst werden. Babys und Kleinkinder brauchen besonders einfache Bewegungen und kurze Spielzeiten, während ältere Kinder schon kleine Aufgaben selbstständig ausprobieren können.
Viel Spaß beim Planschen und Bewegen im Sommer!
