
Für das Halbfinal-Hinspiel in der Königsklasse ging es für meine Jungs und mich nach Paris. Vor dem Duell gegen Paris Saint-Germain war ich in der französischen Hauptstadt unterwegs und habe viele schöne und spannende Orte entdeckt. Komm mit und begleite mich auf dieser kleinen Stadttour…
Am Abend nach der Ankunft machte ich mich direkt auf den Weg zum Eiffelturm. Du fragst dich vielleicht: „Warum so spät noch?“ Das 330 Meter hohe Wahrzeichen von Paris funkelt nämlich, sobald es dunkel wird, zu jeder vollen Stunde für etwa fünf Minuten. Ganze 20.000 Lampen erzeugen diesen wunderschönen Glitzereffekt. Das sieht einfach magisch aus!
Auch ein zweites Bauwerk, welches Abends in wundervolles Licht getaucht wird, durfte nicht fehlen: der Triumphbogen! Ein großes Monument, der inzwischen der Mittelpunkt eines stark befahrenen Kreisverkehrs ist… Hier merkt man, wie viel in der französischen Hauptstadt eigentlich los ist.

Der nächste Tag war auch schon Spieltag für meinen Herzensverein. Ich startete meinen Morgen mit einem leckeren Frühstück in einem kleinen, süßen französischen Café. Das Baguette und das frische Croissant waren einfach sooo lecker und ich habe mich perfekt für die bevorstehende Entdeckungstour gestärkt. Ich wünschte, ich könnte jeden Morgen so ein tolles Frühstück genießen!
Erster Stopp: die Seine. Der bekannte Fluss zieht sich mitten durch Paris und fließt vorbei an berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre und dem Eiffelturm. Viele Menschen nutzen eine Bootsfahrt auf der Seine, um die Stadt zu entdecken und das Wahrzeichen vom Wasser aus zu betrachten. Ich dagegen entschied mich für einen Spaziergang an der Uferpromenade. Dort schlenderte ich an gemütlichen Cafés vorbei und bestaunte die vielen schönen Brücken über der Seine.

Weiter ging es mit der Metro ins historische Stadtviertel Montmartre. Es liegt auf einem 130 Meter hohen Hügel der französischen Hauptstadt. Das Künstlerviertel verkörpert vieles, wofür Paris steht: Kunst, Musik, gutes Essen, kleine Gassen und Romantik. Mein Weg führte mich dort durch schmale Straßen und entlang pastellfarbener Häuser und Cafés. Vom Hügel aus hatte ich einen unvergesslichen Ausblick auf Paris. Hier in Montmartre schlägt wirklich das Herz der Stadt.
Natürlich durfte in Montmartre eine Besichtigung der berühmten Basilika Sacré-Cœur nicht fehlen. Die Kirche steht ganz oben auf dem Montmartre-Hügel und wurde zwischen 1875 und 1914 erbaut. Sie gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Paris. Von außen lässt sich die verzierte Fassade der Basilika bestaunen, im Inneren erwarten einen ein beeindruckendes Deckenmosaik, zahlreiche Kunstwerke, der Glockenturm und vieles mehr.
Zum Abschluss meiner kleinen Tour besuchte ich das Stadion Parc des Princes – die Heimat von Paris Saint-Germain und der Ort, an dem für die Bayern ein spannender Königsklassen-Abend stattfindet. Für Rund 49.000 Zuschauer bietet die Spielstätte Platz, und ich drücke natürlich fest meine Tatzen, dass meine Jungs hier den Rasen als Sieger verlassen!
Was für ein schönes Tag in Paris! Ich habe die französische Atmosphäre wirklich genossen und wieder viele schöne Erinnerungen gesammelt. Bis ganz bald, dein Berni.




