unterstützt durch
Menü
Gelungenes Projekt

„Erfolgsfans“ legen die ersten Hymnen des FC Bayern neu auf

Diesen Auftritt in der vollbesetzten Allianz Arena hatten sich die „Erfolgsfans“ mehr als verdient. Und man sah deren Leiter Ruben Schulze-Fröhlich seinen Stolz förmlich an, als er vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim dem Publikum von seinem Projekt erzählte. Eineinhalb Jahre Arbeit hat die ehrenamtlich organisierte Gruppe der „Erfolgsfans“ in ihr Vorhaben gesteckt, die ersten Vereinshymnen des FC Bayern originalgetreu neu aufzulegen. Am Samstag waren 75.000 Zuschauer Zeugen dafür, dass dies beeindruckend gelungen ist.

„Rot und Weiß“ und „Bayernlied“ heißen die beiden Vereinshymnen, die in der Chronik „25 Jahre FC Bayern München“ den Jahren 1905 bzw. 1907 zugeordnet wurden. Die „Erfolgsfans“, drei leidenschaftliche Bayern-Fans, die seit über vier Jahren den gleichnamigen Podcast betreiben, haben keine Mühen gescheut, den seit Jahrzehnten in Vergessenheit geratenen Liedern neues Leben einzuhauchen. Die Noten mussten neu geschrieben werden, der Augsburger Chor „Quarterpass“ sang die Lieder unter der Leitung von Hans-Ulrich Höfle und mit freundlicher Unterstützung von Sound-Experte Martin Geißler ein – und Filmemacher Clemens Bittner unterstütze die „Erfolgsfans“ schließlich bei der Verfilmung des „Bayernliedes“. Der Riesenaufwand bis ins kleinste Detail hat sich gelohnt: Beide Lieder sowie das Making Of sind ab sofort hier für alle Fans und Neugierigen zu hören und zu sehen.

„Ein kleiner Teil der Bayern-Geschichte wurde wieder zum Leben erweckt. Jetzt sind die Fans an der Reihe. Wir sind sehr gespannt, wie die Aufnahmen ankommen“, sagt Ruben Schulze-Friedrich, der sich zudem für die Unterstützung seitens des FC Bayern explizit bedankte. Das Ziel  – an die Wurzeln des Rekordmeisters zu erinnern – deckt sich mit den Werten des Vereins ebenso wie mit den Inhalten der FC Bayern Erlebniswelt. Es war daher selbstverständlich, dass das Fanprojekt von vornherein unterstützt wurde. Neben der Hilfestellung bei zahlreichen Recherchen  wurde der Gruppe unter anderem die Möglichkeit für Videoaufnahmen in der Allianz Arena gegeben. Alles in allem: Eine runde Sache!

Weitere Inhalte