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Ein Jahr Mitglied der „Hall of Fame“

Philipp Lahms kleines Jubiläum

Er steht da, als habe er schon immer inmitten der Legenden des FC Bayern gestanden. Wenn Besucher die „Hall of Fame“ in der FC Bayern Erlebniswelt betreten, treffen sie auf Gerd Müller, Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Oliver Kahn und Co. – und auch auf Philipp Lahm. Zwischen Stefan Effenberg und Mehmet Scholl ist die Figur des einstigen Bayern-Kapitäns eingebaut worden, als einer der 17 um den Verein verdientesten Spieler. An diesem Dienstag ist der 34-Jährige seit genau einem Jahr Mitglied der „Hall of Fame“.

Man kann es sich kaum vorstellen, dass schon 365 Tage vergangen sind, seitdem Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge ihm feierlich den roten Trachten-Janker über die Schultern zogen, den alle Legenden des FC Bayern tragen dürfen. Das Blitzlichtgewitter war genauso groß wie die Freude im Gesicht von Philipp Lahm, als er den goldenen Stern vor der Ruhmeshalle seines Herzensklubs enthüllte. Seit der Eröffnung des Vereinsmuseums im Jahr 2012 war die „Hall of Fame“ nicht erweitert worden. Lahm sprach von einer „Ehre“ – und Rummenigge sagte: „Für uns war schon lange klar, dass Philipp Lahm nach seinem Karriereende das erste neue Mitglied werden wird.“

Lahm war erst vor Kurzem zu Gast

Wer 21 Titel mit dem FC Bayern gewonnen hat, zählt freilich zu den ganz Großen. 22 Jahre – mit der Unterbrechung von zwei Jahren in Stuttgart – trug Lahm das rote Trikot und hatte in dieser Zeit erheblichen Anteil an vielen großen Triumphen des deutschen Rekordmeisters. Die Erinnerung an jeden seiner Titel lebt in der FC Bayern Erlebniswelt noch mal auf. „Logisch kann ich mich noch an alle erinnern“, sagte Lahm damals – und so ist es auch heute noch. Denn diesem, seinem Club ist er nach wie vor freundschaftlich verbunden.

Erst vor wenigen Wochen war der Weltmeister beispielsweis zu einem Dreh in der Allianz Arena zu Gast. Gemeinsam mit Sepp Maier gab Lahm sich die Ehre, um eine Kooperation der FC Bayern Erlebniswelt und dem Haus der Bayerischen Geschichte zu unterstützen. „Es ist immer wieder schön, hier zu sein“, sagte er. An dem Ort, an dem er nicht nur große sportliche Erfolge gefeiert hat – sondern diese auch verewigt sind.