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Die "Schatzkammer" beheimatet auch ganz besondere Ehrengaben

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Als echte Überraschung entpuppt sich dieses Holzei. Seit Jahren steht es im FC Bayern Museum und wurde von zahlreichen Besuchern bewundert, denn die bemerkenswerte Handarbeit mit ihren floralen Details und geschnitzten Federtieren fällt auf. Es ist ein wahres Meisterwerk – nur wo kommt es her?

Da tappt selbst das Museums-Team im Dunkeln. Was die Recherche ergeben hat: Es könnte sich bei diesem Objekt um eine Art Pysanka (kunstvoll verziertes Osterei) handeln. Verbreitet im zentral- und osteuropäischen Raum. Vermutet wird daher – und auch aufgrund einer in kyrillischer Schrift verfassten Inschrift –, dass es aus der Nähe von Moskau oder der ehemaligen UdSSR stammt.   – ins Deutsche übersetzt, beschreiben diese Worte den Ort, der detailverliebt auf dem Ei gemalt wurde: das Kloster der Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius in der rund 70 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt Sergijew Possad (ehemals Sagorsk).

Dieses Kloster wurde im Jahr 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und zählt zu den wichtigsten religiösen Zentren der russisch-orthodoxen Kirche. Die Frage ist: Wann genau und zu welchem Anlass wurde das Ei dem FC Bayern übergeben? Um mehr über dieses außergewöhnlichen Exponat zu erfahren, hofft das Team des FC Bayern Museum auf die Unterstützung der großen FCB-Fanfamilie. Jeder Hinweis (magazin@fcbayern.com) ist willkommen. Und versprochen: Sobald die Auflösung zu diesem Schmuckstück gefunden wurde, wird sie über Facebook und die Museums-Homepage mit allen interessierten Spürnasen geteilt.