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Die "Schatzkammer" beheimatet auch ganz besondere Ehrengaben

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Mit einem Feuer spuckenden Drachen möchte man sich eigentlich nicht anlegen, aber im Jahr 1991 blieb dem FC Bayern nichts anderes übrig. Der Viertelfinalgegner im Europapokal der Landesmeister hieß FC Porto – und der Drache ist im Vereinswappen des portugiesischen Traditionsvereins fest verwurzelt. Er steht für die Stärke und Vitalität des Vereins, auch die Bayern hatten zu kämpfen. Nach dem 1:1 im Hinspiel gelang schließlich vor 80.000 Zuschauern in Porto ein 2:0 und damit der Einzug ins Halbfinale.

Damals fand die Partie noch im „Estadio das Antas“ statt, also jener Arena, die mehr als 50 Jahre Heimat des FC Porto war. Erst 13 Jahre später zog der Verein anlässlich der Europameisterschaft in das neue Stadion um, das den passenden Namen „Estádio do Dragão“ („Drachenstadion“) trägt. Seit 1922 ist das wilde Tier übrigens im Wappen integriert, auch der Spitzname „Dragões“ hält sich seit bald 100 Jahren.

Die Initiative übernahm damals ein Spieler namens Augusto Baptista Ferreira. Dass sein Vorschlag, Kampfgeist und Unbesiegbarkeit Ausdruck zu verleihen, zum inzwischen legendären Dauer-Markenzeichen des Vereins werden würde, hatte er damals wohl nicht erwartet. Und garantiert auch nicht, dass ein Drache aus Silber mit einem goldenen Ball mal ein Museum in München schmücken würde.