So hamma gspuit - 6:0 gegen Bremen

An Schneid obkafft

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieda gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am allererstn Spuidog gscheng is, beim Sechsnui dahoam gega Bremen.

Leit, is des schee! D’Arena gsteckt voi, endle wieda as rode Gwand o, a Massal dringa – da Fuaßboi is wieda in da Stod! Zletzt war ma fast scho aweng zwieda, wei’s gar so lang dauert hot. D’Sommerpause hot se hizogn wia a oida Kaugummi, wega dem Olympia drunt in Rio. Aba jetz is a Ruah mit Pferdlreitn und Radlfahrn, mitm Bognschiaßn und Schiffalfahrn – jetz spui ma wieda Fuaßboi! Und wennst as mitm letztn Jahr vagleichst, dann siggst direkt, dass ma no vui bessa worn san. Letzts Moi hamma am erstn Spuidog gegan HSV fünfe gschossen, des Moi gega Bremen sechse. So derfs weida geh in de nächstn fuchzehn Jahr!

Da Pep (es huift ja nix) is furt, da Carlo is do. Leit, ham’s mia schee! Da beste Trainer vo da Wait geht, und fia eahm kimmt da beste Trainer vo da Wait. Es schaugt ja so aus, ois ob da Carlo a bissl anders spuin woin dad ois wia da Pep, a bissl mehra hintrewärts. Aba gega Bremen hot ma no ned vui sogn kenna, wos da Carlo anders macha mecht, da dafia war’s z’einfach. Ma muaß sogn: Werder hot’s bes dabreslt, de ham an rechtn Ramasuri ghabt hint drinnad.

Mia ham’s vo da erstn Minutn o sauba hergspuit. Und bis zum erstn Heisl hot’s ned amoi zehn Minutn dauert. In der neintn kriagt da Caldirola vo Bremen an Boi ums Varrecka ned weg, da Schusser kimmt zum Alonso Xabi, der wo’s volley draufhaut. A sauba’s Pfund war’s, sitzt, basst und hot Luft, und scho steht’s Oansnui fia de Unsern. Da Xabi woaß eh, wia ma sowas zammbringt. Bei olle siem Tore, de a fia uns gschossn hot, hot a vo außerhoib vom Strafraum draufzundn. Des hot Bremen an Schneid obkafft.

Guat hot’s ogfanga, und guad is weida ganga. Beim Breznbacha kannt’s ned scheena sei. Bloß via Minutn nachm Xabi macht da Lewy as Zwoanui. Danach samma’s a bissl ökonomischa oganga, kannt ma sogn, und ham Werder lebn lassn. Aber in da erstn Minutn vo da zwoatn Haiftn glei as Dreinui, wieda da Lewy. Und bis zum Schluss san’s sechse worn. Da Lahm Philipp hot troffa und kriegt do dafia jetz vom Carlo a Flaschl Schampus, do drauf ham’s gwett. Späda dann no da Ribéry Franck und zum dritten Moi da Lewy. Sechsnui, mia san schon wieda Tabellenführer, und woin’s a bleibn.

Es is schod um Werder Bremen, de uns friara so oft tratzt ham. Aba des Moi war’s gega d’Nordliachta mehra a Nordic Walking. Bled is bloß, dass jetzad scho wieda vorbei is mit da Gaudi. Zweck’s am Olympia is da Kalender a rechts Durchanand. Und nachm erstn Spuidog is glei wieda Pause, wei jetzad zerst amoi da Jogi dro is. Z’Minga segn ma uns oiso erst wieda in guade drei Wocha gega Ingolstod. Aber mia ham solang wartn miassn auf unsre Buam, da dapack ma des jetzad a no.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Griaß Eich beiand. I dua mi auf Boarisch no a bissl hart, aber i woit sogn, dass se d’Bundesliga guad olasst. Mia ham schnai troffa, des hot uns in d’Kartn gspuit. Mia hot’s daugt, aba mia wissn saiba guad gnua, dass ma no an Haffa Arbat ham. Da Bertl is a Stürmer zum Zungaschnoizn, aba des is ja nix Neis.“

Philipp Lahm: „Guad hamma gspuit. Aba es is no vui z’fria, dass ma wissn, wo ma stengan. Es war da erste Spuidog, da muaß ma d’Kirch scho no im Dorf drin lassn.“

Mats Hummels: „Wenn ma an Boi ghabt ham, is recht schee dahiganga. In da erstn Haiftn hamma’s a Zeitlang a bissl z’gmiatlich ogeh lassn. Aba davor und danach hast scho segn kenna, dass ma de Bessan san.“

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