So hamma gspuit - 2:2 in Frankfurt

A hoibschaarigs Spui

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieda gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am siebtn Spuidog gscheng is, beim Zwoazwoa drom in Frankfurt.

As Beste zerst: Mia san imma no Tabellenführer, mia ham imma no koa Spui valorn – des konn se segn lassen. Wo mia san, is obn! Nachm Unentschieden gega Köln vor zwoa Wocha warat a Dreia in Frankfurt trotzdem a gwandte Gschicht gwesn. Hot aber ned highaut, es war a hoibschaarigs Spui.

Da Carlo hot a bissl umbaun miassn: Da Ribéry Franck hot se weh doa – da Franck furt in Frankfurt, kannt ma sogn. Da Lewy, da Bernat Juan, da Vidal Arturo und da Costa Douglas warn a ned ganz auf da Heh, wos aba ananfirsich wurscht sei soit, wei ma ja grod gnua guade Leid ham. Dafia ham da Boateng Jérôme und da Hummels Mats as erste Moi überhaupts bei uns zammatspuit. Und as Allerscheenste: Da Badstuber Holger is as erste Moi wieda auf da Bank gsessn, des hot uns narrisch daugt! Mia woin an Badi segn, mia woin an Badi segn!

Letzts Johr hamma bloß Nuiui in Frankfurt gspuit – wer’s ned gseng hot, hot nix vasammt. Des Moi hätt’s am Anfang fast so hergschaugt, dass ned so a Gschieß werd. In da aiftn Minutn bringt da Alaba David an Boi zum Robben, da Arjen sagt recht sakrisch Dangschee, und macht as Oansnui. Aba wer dacht hätt, dass ma des Spui jetz sauba hoambringa, hot se brennt. Zaach is worn, und d’Frankurter ham in da erstn Hoibzeit bessere Schaasn ghabt ois wia mia. Und dann is kemma, was kumma hot miassn: Da Huszti macht in da Vieravierzigstn as Oansoans. Des muaß a sei, da „psychologisch blede Moment“ fia a Gegentor, von dem wos imma olle redn.

In da zwoatn Hoibzeit hamma aweng bessa ogfanga. Und, ma mecht’s ja fast ned glaam, nach am Eckboi macht scho wieda da Kimmich-Bua in da Zwoarasechzigstn unsa Zwoaoans. Kua drunt vom Eis, Sackl zua? Pfeifadeggl! Obwoi a no drei Minutn späda da Huszti vom Blotz fliagt, spui ma weida an rechtn Ramasuri zamm, a gscheids Durchanand – und wern dafia gstraft. Zu zehnta machan d’Frankfurter as Zwoazwoa, da Fabián trifft in da Neinasiebzigstn. Dass a bei seinem obgfaischtn Boi im Abseits steht, is a scho wurscht. Wei wennst da ehrlich bist, hätt ma as a ned vadient ghabt, des Spui zum gwinna. Buam, des war fei nix! Ganz narrat kannt ma wern. Beim nächstn Moi, oiso am Mittwoch gega Eindhoven, miass ma uns mehra neihänga.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Mia ham gmoant, es lafft vo saiba – und so hamma dann a gspuit. Des derf uns fei nimma bassiern. In da zwoatn Hoibzeit is bessa ganga, aba as Zwoazwoa basst scho, wennst as ganze Spui oschaugst.“

Philipp Lahm: „D’Leit in Frankfurt wern ihr’ Gaudi ghabt ham mit dem Spui, aba do konn i guat drauf vazichtn. Heit hamma gsegn, wos los is, wennst in so am Spui ned hundertprozentig am Gas drom stehst.“

Thomas Müller: „Des war von hint bis vorn gar nix. D’Frankfurter ham uns oft gnua zoagt, wo da Bartl an Most hoit. Des bist normal ned gwohnt, wennst bei Bayern spuist. Und do woi ma uns a ned dro gwohna. Und dann kassier ma a no as Zwoazwoa, obwoi ma oana mehra san. I dad sogn, jetz hamma an Haffa Arbat.“