So hamma gspuit - 3:1 in Mainz

Wo da Bartl an Most hoit

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieda gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am dreizenntn Spuidog gscheng is, beim Dreioans drom in Mainz.

Grod schee war’s! Nachdem ma zletzt, wenn ma uns ehrlich san, ob und zua a bissl hoibschaarig gspuit ham, war as Spui drom in Mainz a rechte Freid. Erste Hoibzeit war fast scho zum Zungaschnoizn. In da zwoa Haiftn hot’s dann a wengerl auslassn, aba des kriagn ma a no hi. Am Schluss hamma de Mainzer recht schee hoamgleicht.

Da Carlo, ausgfuchst wia a is, hot se was Neis ausdacht. Im Vagleich zu sonst hamma offensiver gspuit, mehra mit am Vier-Zwoa-Drei-Oans ois wia mit am Vier-Drei-Drei. Auf Deitsch hot des ghoaßn: Da Lewy ganz vorn, da Müller Thomas hinter eahm, da Frank und da Arjen draußd auf de Flügel. Des klingt guat, und des war guat: Da Müller is groafet wia a Narrischer, hot guat spuit wia scho lang nimmer. De ganzn Schmarrnbene, de wos zletzt so vui übern Thomas gschnabelt ham, ham ganz stad sei miassn in Mainz.

Wobei: Ogfanga hot’s ned ganz so guad. Vier Minutn warn grod amoi gspuit, und scho war ma hint. A rechts Gwurl bei uns, auf oamoi rennt da Cordoba muttersainalloa aufn Manu zua, nix zum Hoitn, Oansnui. Do werst narrisch! Aba mia san ruhig bliebn, mia ham weida gspuit, ois ob nix gscheng war, und des hot se auszoit. Bloß fünf Minutn späda haut se da Philipp am eigenen Sechszehna gscheid eine, bringt an Boi zum Arjen, da Arjen zum Lewy – und da Lewy macht gega oan vo seine liabstn Gegner as Oansoans. Jetz hamma wieda aufn Dreia spechtn derfa!

Unsre vier Buam vorn drinnad ham jetz gscheid Alarm gmacht wia scho lang nimma. In da Oanazwanzigstn flankt da Müller Thomas aufn Arjen, der hoit sein Belle hi, und mia san Zwoaoans vorn. In da zwoatn Haiftn geht’s a bissl gmiatlicha dahi, aba Mainz beißt se weida d’Zähn an uns aus. In da Oananeinzigstn ham am Schmidt Martin sein Buam dann endgültig an Dreeg im Schachterl: Freistoß vom Lewy, der wos sein viertn Doppelpack hintaranand in Mainz macht. Dreioans, d’Messn is gsunga, so derf’s wiedageh. Wenn ma so weidaspuin, schaugt’s ned schlecht aus fia’n Herbstmoasta im Januar, wenn d’Schneegleckal bliahn.

Stimma zum Spui

Karl-Heinz Rummenigge: „Heit hamma zoagt, wo da Bartl an Most hoit. Mia ham zrecht gwunna, da Carlo und unsere Buam ham zoagt, wos’ kennan. So is ma um’d Moastaschaft ned bang.“

Arjen Robben: „Leit, des hot ma sakrisch daugt. I dad fast sogn, so hamma scho ewig und drei Dog nimma gspuit. Jeder is glaffa wia a Narrischer, mia ham guade Ideen ghabt, und mia hättn scho in da erstn Hoibzeit vui weida vorn sei kenna. In da zwoatn Haiftn hätt ma genauso weidamacha miassn. Und as Dreioans hätt friara foin derfa, wei mitm drittn Heisl war da Kas dann bissn.“

Thomas Müller: „As erste Heisl vo de Mainzer hätt’s ned braucht, wenn’s nach mia gang. Aber dann hamma’s guad gmacht, grod in da ersten Hoibzeit. In da zwoatn Haiftn samma uns saiba a bissl im Weg gstandn, aba heit war’s trotzdem a Fetznguadi.“