So hamma gspuit - 2:1 in Freiburg

A Dreier bei de Schwarzwoidler

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieda gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am siebzenntn Spuidog gscheng is, beim Zwoaoans in Freiburg.

In Freiburg hamma an'd Schäffler denga miassn, ans Glocknspui in Minga. Wia geht as Liadl vo de Schäffler, wenn's fia'd japanischn Touristen danzn? „Aba heit is koid, aba heit is koid, aba heit is wieder sakrisch koid.“ Bei minus sechs Grod in Freiburg war's genau a so. Gscheid zapfig war’s drunt im Schwarzwoid, wo ma Herbstmoasta wern woitn. Des muaß da Klimawandl sei, vo dem olle redn: So koid war’s im Herbst fei scho lang nimma…

Zeit is worn, dass se im Fuaßboi wieder wos riart. Da Carlo hot mit dera Mannschaft gspuit, mit der wo de meistn grechnet hamm – mitm Müller Thomas quasi ois Zehner. Bloß dass da Ribéry Franck am Anfang draußd hockt, und dass da Costa Douglas spuin derf, hätt jetz vielleicht ned a jeder dacht.

Vom Spui her is uns zerst amoi ned recht vui wärmer worn, muaß ma sogn – sondern eher no kaiter. Nach vier Minutn hätt ma glaubn kenna, es hätt minus zehn Grod – weil da war ma dann hintn. Da Grifo vo Freiburg findt sein Spezl, an Haberer. Und da Haberer is ned unsa Freind, und macht vo hoibrechts as Oansnui fia’n Streich Christian seine Schwarzwoidler. Au weh zwick, des lasst se fei ned guad o im neia Jahr!

Erst in da zwanzigstn, fünfazwanzigstn Minutn samma dann besser zrecht kemma. Und in da Achtazwanzigstn hätt’s zum erstn Moi fia d’Unsern schebbern kenna, bei am Schuss vom Vidal Arturo, den aber da Schwolow im Heisl vo Freiburg hoit. Aber simm Minutn späda hot a dann nix mehr zum Hoitn ghabt, da Schwolow. Eckboi vom Costa Douglas, da Lewy nimmt an Boi dant, und es steht Oansoans.

Zwoate Hoibzeit samma dann recht guad im Spui, und ham scheene Schaasn vom Müller, vom Robben, vom Hummels. Bloß as Heisl mecht partout ned foin. In da Siebzigstn bringt da Carlo an Ribéry Franck und an Bernat Juan fian Costa Douglas und fian Alaba David. Und des war fei gar koa so vakehrte Idee. Wei in da erstn Minutn vo da Nachspuizeit ham se olle scho dacht, a Punkt, des basst dann scho, d’Freiburger soin a ned lebn wia a Hund. Bloß da Franck, der hot’s wissn woin: Er bringt an Boi viere, flankt aufn Lewy. Und da Lewy backt a Zauberkunststückl aus, wia ma’s scho lang nimma gseng hot. Irgendwia hoit a an Boi aus da Luft owe, dandlt kurz umanand, und haut’n eine.

Zwoaoans fia uns – gfrorn hamma, Ersta samma! Es is dann doch no a Dreia worn bei de Schwarzwoidler, und da Lewy derf im Circus Krone aufspuin. So muaß weidageh am Samsdog in Bremen. Und mia hättn nix dagegn, wenn’s drom bei de Fischkepf ned ganz so gaach koid warat.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Mia ham uns hart doa, wei Freiburg gscheid am Gas gstandn is. Erste Hoibzeit konnst glei wieder vagessn. Aber mia hot’s daugt, dass meine Buam bis zum Schluss ned nachlassn ham, de woitn ums Varecka gwinna. Und des hot se auszoit. Guad gspuit hamma ned, a guads Ergebnis hamma trotzdem.“

Thomas Müller: „Des hamma uns a bissl anders dacht. Des war o boanige Gschicht, und mia ham uns gscheid plogn miassn.“

Robert Lewandowski: „Beim Zwoaoans woit i an Boi zu wem anderst weida spuin – bloß dass do neamads anderst war. Mei, wos machst dann? Dann probierst, dass’d an Boi irgendwia auf’n Hax owe bringst, und dass’d schiaßt. Und i mecht sogn, dass des ned ganz so schlecht highaut hot. Sauba troffa war a ned, aber drin war a, und do drauf kimmt’s o.“