So hamma gspuit - 1:0 in Gladbach

An Besn mitsamt da Putzfrau

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am fünfazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Oansnui drom in Gladbach.

Dreizehn Punkte samma jetzad voraus in da Tabain. Und an Haffa Leit sogn: „Wenn Bayern heia ned Deitscha Moasta werd, dann friss i an Besn mitsamt da Putzfrau.“ Aber dene Leit sogn mia: Nur ned hudln! Moasta is ma erst, wenn uns d’andern nimmer dawischn kenna. Und bis des soweit is, lafft no vui Wasser d’Isar owe. So schnai schiaßn d’Sachsen ned.

Wobei ma zuagebn miassn: Ganz schlecht schaugt’s ned aus. Vo „Spitz auf Knopf“ konn ma nimma redn. Dass Leipzig am Samsdog auf Bremen glei Dreinui valorn hot, hamma briawarm erfahrn. Und da hamma dann scho gwusst: Wenn ma oan Dog späda in Gladbach gwinna, bei unserm Jupp dahoam, dann werd scho wos rausschaugn fia uns im Mai.

Da Carlo hot de Leit spuin lassn, de zletzt d’meiste Zeit gspuit ham. Ma sagt ja so schee auf gut Boarisch, a Mannschaft, de wo gewinnt, de soi ma ned ausanand reißn. Einekemma san bloß da Ribéry Franck und da Müller Thomas, fian Vidal Arturo, der wos gesperrt war, und fian Costa Douglas, der wos se a bissl weh doa hot. Mia ham glei recht schee gspuit, da Müller is sauba umanand gwuslt. Und kurz vor da Hoibzeit hätt’s leicht Oansnui fia de Unsern steh kenna, wei da Robben Arjen an Boi ans Lattnkreiz gnoglt hot. Und beim Kopfboi vom Lewy nach’m Abpraller hot da Summa vo Gladbach seine Pratzn no dro. Mei liaba Schiaba, vui hot da fei ned gfait!

In da zwoatn Haiftn is genau a so weida ganga. Unser Spui war schee zum Oschaugn – du hast aber a ned as Gfui ghabt, dass jetz unbedingt glei a Heisl foin muaß. Es is so vor se hi drefped – bis in da Dreiasechzgstn da Müller sei Heisl gmacht hot. Und des is so ganga: Da Thiago, der wos wieder bärig gspuit hot, bringt an Boi viere zum Thomas in Strafraum. Da Thomas schmeißt seine Haxn umanand, und ma sicht: A guada Stoiperer foit ned! Da Boi war ned einfach zum nemma, aber da Müller bringt’s hi, und macht as Oansnui. Am liabstn hätt ma eahm a Bussl aufdruckt, so schee war des. Auf da andern Seitn muaß ma a koa so groß Aufhems drum macha. Da Thomas hot immer seine Tore gschossn fia uns, und er werd immer seine Tore schiaßn, da oide Schlawuzi.

Des war’s dann a scho. Am Schluss hot uns Gladbach no a bissl tratzt, aber mia ham’s Oansnui hoambracht. Wia gsogt, jetz samma dreizehn Punkte vorn. Des daugt uns narrisch, aber deswegn muaß no lang ned d’Roß schei macha.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Mei liaba Herr Gesangsverein, d’erste Haiftn war sakrisch guad – außer, dass ma koa Heisl gemacht ham. Aber mia ham nia ned nachlassn, mia ham’s owei weida prowiert, und des hot se dann auszoit. Oiso mia hot’s heit daugt.“

Thomas Müller: „Mia ham scho gwusst, dass a Dreier in Gladbach a gwandte Sach war’. Aber so is da Fuaßboi: Gega Frankfurt war ma lang ned so guat, warn aber zur Hoibzeit Zwoanui vorn. In Gladbach hamma vui besser gspuit, aber da Boi woit a Stund lang ums Varecka ned ins Heisl. Jetz samma dreizehn Punkte voraus, des konn se segn lassn.“