So hamma gspuit - 3:0 in Köln

Wia’s Messer durch’n Butter

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am dreiazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Dreinui drom in Köln.

Des mechst ja net glaum: Z’letzt im Oktober plogn ma uns dahoam gega Köln zua am Oansoans und san recht handdig, wei’s ned zum Dreier glangt hot. Und bloß fünf Monat späda gwinn ma in Köln Dreinui, und gengan durch wia’s Messer durch’n Butter. D’Goaßbeck ham gar ned gwusst, wia eahna gschicht. Und mia ham uns dacht: Ja Herrschaftszeitn, wia machtn da Carlo des bloß?

Dass ma vorm Spui auf an Dreier gspecht ham, is ja logisch. Aber d’Kölner san a koane Hamperer, de ham fast a Jahr lang dahoam nimmer verlorn. Und da Trainer vo Köln, da Stöger Bäda, da Weana, der wos a koa Sprichbeitl is, hätt scho gern an Punkt ghabt gega uns, oder no besser drei. Aber dann is ois ganz anders kemma. Da Carlo hot glei fünfmoi umgstait, wennst as mitm Pokal dahoam gega Schalke vagleichst. Einekemma san da Costa Douglas, da Coman Kingsley, da Bernat Juan, da Lahm Philipp und da Müller Thomas. Ausrastn derfa ham se ned zletzt da Robben Arjen und da allerbeste Franzos vo da ganzn Wait, da Ribéry Franck.

Mia ham’s am Anfang ned ganz so kracha lassen wia zletzt, da Osako vo Japan hätt in da Neinzenntn ums Arschlecka sogar as Oansnui fia Köln gschossn. Aber da Manu is ja a ned auf da Brennsuppn dahergeschwomma und hot ghoitn. Späda samma dann aber immer besser worn, des hot ma sogar im Fernseh gsegn, dass jetzad recht schee dahigeht. Und in da Fünfazwanzigstn hot’s dann eigschlogn bei Köln: Zerst a Eckboi, der wo nix eibringt, wia ma friara gsogt hätt – aber da Vidal Arturo, oana vo unsre Bestn am Samsdog, bringt an Boi zruck, da Martínez Javi steht, wo ma steh muaß, und macht as Oansnui.

Köln hot aber ned ins Schneizdiache einegwoant, de ham guad weidagmacht, und so samma dann mitm Oansnui in’d Hoibzeit ganga. In da zwoatn Haiftn is Köln dann aber sauber neidappt. Mia immer besser, glei in da Achtavierzigstn a Konter übern Müller Thomas auf’n Bernat – und da Hanse, wia mia in Bayern zum Juan sogn, macht as Zwoanui. Da host dann scho gsegn: Au weh, jetzt geht’s in Gram nei fia Köln. Da Kas war bissn, und as Dreinui vom Ribéry Franck in da Neinzigstn hot as Kraut dann a nimmer fett gmacht. Narrisch guads Spui vo uns, fast scho a Ohrwaschlrennats fia Köln – so derf’s weidageh, am bestn glei am Diensdog gega Arsenal.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Des hamma guad gmacht. Uns daugt’s, wei ma den Dreier notwendig ghabt ham. Zerst war’s a bissl zaach, weil Köln guad gstandn is. As Heisl vom Martínez is dann grad recht kemma, wei ma dann mehra Plotz zum Roasn ghabt ham. Zwoate Hoibzeit hot se segn lassn kenna.“

Franck Ribéry: „Den Dreier hamma ums Varecka ham woin. I mecht sogn, dass ma pfenningguad gspuit ham. Dreinui in Köln, des daugt ma narrisch, des san ja a koane Breznsoizer. Genau des hamma braucht vorm Spui gega Arsenal.“