So hamma gspuit - 2:2 gegen Mainz

A Antnschoaß

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am dreißigstn Spuidog gscheng is, beim Zwoazwoa dahoam gega Mainz.

Vier Dog nach Madrid glei wieder Bundesliga, vo heit auf morgn – des muaßt a megn. Und no dazua san d’Mainzer nunta nach Minga kemma, gega de wo ma’s letzte Moi valorn ham. De warn in da Bundesliga eh de Letztn, gega de wo’s uns dawischt hot. Mia wissn eh: Mainz scheißt se nix, wenn’s bei uns spuin, de ham koane Manschettn. Und de woitn uns a des Moi wieder an Butter vom Brot nemma.

Da Carlo hot ned recht vui g’ändert, wennst as mit Madrid vagleichst. Da Manu hot se ja mit seim Fuaß so arg weh doa, dass a bis zum Saisonende nimma spuin ko – da derf ma sakrisch froh sei, dass ma an Ulreich Sven ham. Da Manu hot oiso gfait, außerdem ham se da Boateng Jérôme, da Lahm Philipp und da Alonso Xabi ausrastn derfa. Do dafia san da Bernat Juan, da Müller Thomas und da Rafa nei einekemma.

Ned nei war, dass uns d’Mainzer scho wieder sauba tratzt ham. Da Krkić Bojan, dem wos zwar a paar scheene Vokale im Nachnamma fain, aber ned as Talent zum Fuaßboispuin, dawischt uns in da drittn Minutn eiskoid. Mia stain uns an bissl o, und da Bojan, den wo’s in Barcelona friara Moi ois nein Messi gfeiert ham, schoit am schnaistn, und macht as Oansnui. Ja so a gscherda Lackl! Mia wern olle glei kasweis. Miaß ma gega Mainz scho wieder mitm Ofareahrl ins Gebirg eineschaun? Aber Gottseidank macht Mainz ned ganz so schneidig weida, und mia kemman a bissl besser eine ins Spui.

Nach ana Viertlstund bringt da Franck an Boi vo links schee wia gmoit aufn Arjen, und da Arjen macht as Oansoans. Da hamma uns dann dacht: Des haut hi, de zwing ma scho no. Aber ganz so leicht is dann do ned weidaganga. In da Vierzigstn, sogn ma moi so, is da Kimmich Josh a wengerl spät dro gega’n Muto von de Mainzer. Es gibt Aiffa, da Brosinski schiaßt, da Sven kriagt seine Pratzn nimma ganz hi, und es steht Zwoaoans.

In da zwoatn Haiftn hamma a bissl besser gspuit. Glei in da Sechsavierzigstn schiaßt da Arjen übers Heisl – des war sakrisch knapp, da hot bloß a Antnschoaß gfait. Aber zum Zwoazwoa hot’s dann erst in da Dreiasiebzigstn glangt: Scheene Aktion vom Thiago, und er trifft aus siebzehn Metta. Mehra is nimma zammganga. Aber wei Leipzig gega Schalke a bloß an Punkt ghoit hot, bleibt ois beim Oidn. Mia bleibn vier Spiele vor Schluß ganz obn drobn im Dach-Juchhä vo da Liga, san acht Punkte voraus, und fia’d Moastaschaft schaut’s ned ganz so schlecht aus.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Mia ham uns hart doa, des hätt ma uns scho a bissl anders vorgstait. In da erstn Hoibzeit samma ned so schee gstandn, wia ma’s sonst gwohnt san. Zwoate Haiftn hot ma mehra daugt, und i bin froh, dass ma as Zwoazwoa no gmacht ham.“

Thomas Müller: „Glei am Anfang hamma gschlaffa, und de Mainzer a Heisl gschenkt. Und do derfst dann de ganze Zeit hinterherroaffen. Mia san glaffa, bis uns da Bleschl aussehängt – aber heit hot’s ned soin sei. Und des stinkt uns.“

Sven Ulreich: „In da erstn Haiftn war ma gar ned mia saiba. Ois FC Bayern miaß ma des besser hikriagn. Späda hamma dann wieder gspuit, wiast os Bayern spuin muasst. Da host dann gseng, wer da Scheef im Ring is. Aber mia hättn gwinna miassn, des hamma ned, und des kast mi o.“