So hamma gspuit - 4:1 gegen Dortmund

Dene haif ma in d’Schuah nei!

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am achtazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Vieroans dahoam gega Dortmund.

Nach unserm ned ganz so guadn Spui in Hoffenheim hamma wieder moi gmerkt: Es werd vui gredt, wenn da Dog lang is. In da Zeidung woitn’s wissn, ob unser Flow vo de letztn Wochan jetz dahi is – bloß wei ma oa Moi valorn ham. Aber wisst’s wos: Da Flow, der konn uns kreizweis. Und de Suppn, de ma uns in Hoffenheim eibrockt ham, de woit ma dahoam gega Dortmund glei wieder ausleffen. Und des hot a ganz guat highaut, muaß ma sogn.

Da Carlo hot gega’n BVB ois spuin lassn, wos guad und deia ist. Wobei: Bei uns san ja olle guad und deia ;-) So oder so: Da Neuer Manu und da Müller Thomas ham se ja zletzt weh doa, und soin erst gega Real wieder spuin. Und da Hummels Mats hot se gega seine oidn Spezln aus Dortmund erst amoi ausrastn derfa – dass eahm dann beim Training am Sonndog dawischt, hot am Dog davoa no neamads wissn kena.

Bei uns host dann im Spui glei gmerkt: De Dortmunder, dene haif ma scho in d’Schuah nei! Dene versoiz ma d’Suppn! Und am meisten pressiert hot’s am Lahm Philipp und am Ribéry Franck, de glei amoi zoagt ham, dass’ no lang ned zum oidn Eisn ghern. Hundertachadachzg Sekundn, hot da Radio gsagt, hätt’s dauert – dann flankt da Philipp aufn Franck, und da Franck macht as Oansnui! So vui zum Thema Flow, Herrschaftn!

In da zehntn Minutn dann a Freistoß fia uns, da Lewy zündt drauf, da Dembelé vo Dortmund ziagt in da Mauer sein Belle ei – und es steht Zwoanui fia de Unsern! Und da war d’Mess dann fast scho gsunga, hätt man denga kenna. Mia ham guad weidagspuit, in da Zwanzigstn macht da Guerreiro aber trotzdem as Zwoaoans, wei ma hint a bissl gschlaffa ham. 

Werd’s nomoi eng? Naa, werd’s ned! In da erstn Haiftn bassiert nimmer vui, aber mia kemman wia’d Feierwehr zruck aus da Hoibzeit. Und in da Neinavierzigstn zoagt da Robben Arjen sein Trick, der wos jeds Moi no scheener werd: Er deischt rechts o, geht dann aber links vorbei, und schiaßt ins lange Eck. D’Dortmunder komplett überrascht: Ja wia isn des jetz ganga? Hot a des scho efter gmacht, da Robben? Ja, kannt ma sogn, des hot a scho efter gmacht. So oder so, es steht Dreioans, und mia san schnurstracks Richtung Dreier marschiert.

Da Rest vom Spui war dann so schee, dass se neamads mehr staad hot hoitn kenna. Dortmund war ois andre ois schlecht, des muaß ma scho sogn. Aber as letzte Heisl machan dann wieder mia, mit am Aiffa vom Lewy in da Achtasechzigstn. Ja mi hast g’haut, war des schee! Ob mit Flow oder ohne, des is uns wurscht – aber wenn ma am Mittwoch gega Real so weidaspuin, dann wern se a da Ronaldo und da Kroos Toni gega uns sakrisch schwer doa.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Des hot Hand und Fuaß ghabt heit bei uns. In da erstn Hoibzeit is schee hi und her ganga, und Dortmund hätt leicht no a Heisl mehra schiaßn kenna. As Dreioans vom Robben Arjen hot eahna dann aber as Gnack brocha, danach hamma’s schee in da Reißn ghabt.“

Arjen Robben: „Recht vui besser konnst as ned macha. Dortmund war guad, aber mia warn besser. Jetzt san de Spiele, auf de wo’s okimmt – und mia ham glei amoi zoagt, wo da Bartl an Most hoit. Vieroans, des is an Haffa Hoiz, so derf’s weidageh.“