So hamma gspuit - 3:1 gegen Leverkusen

A Bussl aufdruckt

So hamma gspuit – unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oda hamma valuan, wos beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, wos am erstn Spuidog gscheng is, beim Dreioans dahoam gega Leverkusen.

So samma ins Spui ganga

Grias Eich beinand, es is wieder so weit! Drei Monat ohne Bundesliga ham in’d Haut nei glangt – Zeit is worn, dass wieder gscheid aufgeht! Mia ham an Summa hinter uns, der ois war, bloß ned fad. In de Testspiele ham’s uns gscheid tratzt – dass uns des gfoin hot, da miassat ma liagn. Aber dann hamma pfeigrod an Supercup gega Dortmund gwunna, und ham uns im Pokal gega Chemnitz recht leicht doa – so derf’s weidageh! Mia ham zum sechstn Moi hintaranand d’Saison dahoam ofanga derfa. Fünf Moi hamma gwunna, aber Leverkusen hat davo drammt, dass’ uns an Punkt krampfen. Vo da Aufstellung her hamma am Donnersdog a bissl a Lätschn zogn, wei’s fian Neuer Manu mit seim weha Fuaß no ned glangt hot. Aber mia wissn ja, dass da Ulreich Sven hint drinnad a aufbasst wia a Haftlmacher. Mitm Süle Niklas, mitm Rudy Bastl und mitm Tolisso Coco hot da Carlo glei drei neie Leit bracht, auf de ma uns narrisch gfreit ham.

Des is gscheng

Am Anfang hätt ma dacht: Leverkusen, dene wer ma leicht Herr! Dene bleibt heit da Schnawe sauber, da gibt’s nix zum Hoin bei uns drunt in Minga. Nach acht Minutn war ma scho Oansnui vorn. Freistoß vom Rudy, da Süle mitm Belle dro, und drin issa! Ma hätt eahna am liabstn a Bussl aufdruckt, unsre zwoa Hoffenheimer! Und genauso gwandt is weida ganga: In da Achzenntn a Eckn vom Kimmich Josh, am Vidal rutscht da Boi übern Fuaß, aber da Coco steht pfenningguad, und es hoaßt Zwoanui.

Aber wer dacht hätt, dass da Kas scho bissn is, der hot se fei deischt. Vor da Hoibzeit is da große Regn kemma, gsoacht hot’s wia lang scho nimma – und mia san in da zwoatn Haiftn ins Schwimma kemma. Leverkusen hot se schee zum Haiffa gwusst, hot gwechselt, und mia ham eahna wieder auf d’Fiaß ghoifa. Wobei: Zerst amoi hot da Lewy in da Dreiafuchzigstn as Dreinui gmacht – mit am Aiffa, den wo da Fernsäh-Schiri fia uns gebn hot. Danoch dann hot Leverkusen besser gspuit ois wia mia, und as Dreioans vom Mehmedi in da Fünfasechzigstn ham se se a verdient. Aber richtig fiachtn miassn hamma uns a nimmer – am Schluss hamma den Dreier scho anständig hoam bracht.

Und was hoaßt des jetz?

Wennst d’Liga mit am Dreia ofangst, is des nia ned schlecht. Dass vom Spui her d’Baam fia uns no ned in Himmi wachsn, des wiss ma saiba guad gnua. Aber da Carlo, der woaß scho, wia da Hos lafft, des werd jetz jede Woch besser wern. Do derf ma nix übers Knia brecha. Fad werd uns im Rest vom Summa und dann im Herbst auf gar koan Foi – alloa scho, wei ma im Pokal auffe nach Leipzig miassn. A sakrisch schwers Los. Aber des wer ma in God’s Namma a no hibringa.

Stimma zum Spui

Carlo Ancelotti: „Des war a schware Partie. Mia ham guad ogfanga, und dann aweng nachlassn. Mia ham Leverkusen z’vui Luft zum Schnaufa lassn. Des miaß ma besser macha, aber so fria in da Saison konn des scho Moi bassiern.“

Hasan Salihamidzic: „Mia ham gwunna und unsern ersten Dreier obgstaubt, des daugt uns auf jedn Foi. Dass ma as oane oder andre no bessa macha miassn, des is ja logisch.“