So hamma gspuit - 2:1 gegen Schalke

Es werd scho wern, sagt d’Frau Kern

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am zwoarazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Zwoaoans dahoam gega Schalke.

So samma ins Spui ganga

Am Samsdog war ois anderst bei uns, ois wia sunst. Normal muaß ja da Jupp schaugn, wer hatschn ko und wer ned, und wen a aufstain konn. Aber des Moi war da Jupp saiba haudig beinand. Er war gscheid vakait, und hat dahoam as Bett hiatn miassn. An Brusttäh werd a drunga ham, oder an Ingwertäh vom Schuhbeck Fonsä, damit a boid wieder auf d’Fiaß kimmt. Aber: Ma muaß se bloß zum Haiffa wissn. Mia ham ja außer am Jupp a no andere narrisch guade Trainer. Und aufn Hermann Bäda, der wos eigsprunga is, kemma uns gwiß verlassn. Vui g’ändert hat a ned – außer dass da Süle Niklas und da Coman Kingsley zerst amoi draußn bliem san. Für de Zwoa ham da Boa und da Ribéry Franck gspuit. Und dann is a scho wuid aufganga, in Fröttmaning draußn.

Des is gscheng

Schlinfahren mit Schalke – des konnst a im Winter vergessn, weil da Trainer vo de Blaua a ganz a Ausgschlaffana is. Da Tedeso Domenico hat seine Buam gscheid offensiv aufgstait. Und wenn’s bled lafft, macht da Embolo glei in da erstn Minutn as Oansnui fia’d Andern. Es is aber ned bled glaffa, sondern guad. In da Sechstn zindt da Müller Thomas aus fünfazwanzg Metta drauf. Da Fährmo im Heisl vo Schalke hoit zwar, bringt an Boi aber ned gscheid weggad. Da Lewy steht grad richtig, und staubt schee ab zum Oansnui fia uns. Des muaß ma se fei vorstain: Des war jetzad as aifte Spui dahoam hintaranand, in dem wos da Lewy troffa hat. Des hat davoa bloß oana hibracht. Und wer? Ihr wisst’s es eh – unser Heynckes Jupp.

Schalke danach mit am guatn Pressing, und mia vui z’ruaschad. Und da dafia ham’s uns in da Achtazwanzigstn gstraft: Da Goretzka Leon prowiert an Foirückziaga, kimmt ned gscheid am Boi hi. Aber da di Santo Franco steht pfenningguad, und macht as Oansoans. Da is a uns stiftn ganga, unser Vorsprung. Mia ham aber ned auslassn – und in da Sechsadreißigstn samma a scho wieder voraus. Da Müller Thomas trifft aus am Winkl, aus dem a bloß da Müller Thomas ins Heisl trifft. Der Fährmo, der wos ja sonst immer narrisch guad hoit, lasst se aweng pflanzn, und es steht Zwoaoans. A so a narrischer Kamppe, unser Thomas! Zwoate Hoibzeit is schee hin und her ganga. Mia ham immer no vui z’oft ghudlt. Aber zum Schluss naus samma immer besser gstandn, und ham unsern nächstn Dreier schee hoambracht.

Ja und was hoaßt des jetz?

Mia ham uns dacht: Wenn da Jupp ned da is, dann gwinn ma grad zum Fleiß – vielleicht huift’s eahm beim Gsundwern. Mia wünschn eahm Ois Guade! Und, Jupp, Du woaßt ja eh: Es werd scho wern, sagt d’Frau Kern, d’Frau Horn is a wieder worn! Fia uns geht’s jetz langsam auf d’Champions League zua. Uns zreißt’s boid vor lauter Neigier, wos gega Beşiktaş gschicht. Mia dadn liaba heit ois wia morgn spuin.

Stimma zum Spui

Peter Hermann: "I schätz, dass da Jupp vorm Fernsäh saiba am meistn ziddad hat. Er hat ma grad a SMS ummegschickt und uns gratuliert. I muaß jetz glei Moi mit’m Scheef telefonieren. Mia ham uns heit hart doa. Schalke hat sakrisch guad presst, und hat nia ned nachlassn. I konn unsre Buam trotzdem bloß Dankschee sogn, wia’s des Ois in da letztn Zeit hibracht ham."

Thomas Müller: "Da Jupp werd sogn, dass i an Boi beim Zwoaoans neiglogn hab. Aber mei, i hab hoit gschaugt, dass da Boi recht schee vors Heisl kimmt. Da dabei hab i mei fast as Kreiz verbogn. Und dann is er pfeigrad eineganga. Da brauchst scho a a bissl an Sud."