So hamma gspuit - 0:0 gegen Hertha BSC

Koa Eimerkerl im Bayern-Biache

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am vierazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Nuinui dahoam gega’d Berliner Hertha.

So samma ins Spui ganga

Ananfirsisch kann uns des ganze Statistik-Graffe ja gstoin bleim. Aber Samsdog gega’d Hertha woit ma scho gern an neia Rekord aufstain. Wei es war ja so: Zletzt hamma vierzehn Moi hintaranand gwunna. Des hamma davor bloß im Achzger-Jahr zammbracht, mitm Breitner Paule, mitm Kalle, und mitm Csernai Pal auf da Bank, da Ungar mitm Hoisdiache. A neia Rekord, wenn ma jetz fuchzehn Moi hintaranand gwinna, des hätt uns scho gjuckt. Und gega’d Hertha, gega de wo ma davor zehn Moi hintaranand dahoam gwunna ham (scho wieder a Statistik!) hätt ma scho dacht, dass des hihaun kannt. Damit nix schiaf geht, hat da Jupp fünfmoi dauscht, vorn drinnad ham des Moi da Ribéry Franck und da Robben Arjen gspuit. 

Des is gscheng

Fia uns hat se’s ganz schee olassn. Mia warn d’meiste Zeit am Boi, und mia ham recht nette Schaasn ghabt. Da Thiago hätt leicht as Oansnui macha kenna, da Franck a. Und da Lewy in seim zwoahundertfuchzigstm Spui in da Bundesliga war fei ned bloß oamoi ganz nah dro, dass a sei nächsts Heisl macht. Aber irgendwia hat ma nia as Gfui ghabt: Jetz foit’s glei, jetz spui ma d’Berliner gscheid her. Es war a zaache Gschicht, grad in da erstn Hoibzeit. Hertha is guad gstandn. Und mia warn aweng ruaschad, des muaß ma scho zuagebn.

Arg vui besser is a in da zwoatn Haiftn ned worn. Da Lewy hat ois prowiert, is aber ned am Jarstein vorbeikemma, am Torwart vo da Hertha. Es war a richtigs Schiassads zwischen dene zwoa, aber es hat ned soin sei. In de letzn zwanzg Minutn is da Wagner Sandro a no einekemma, des hat aber a nix mehr ghoifa. Es is beim Nuinui bliem. D’Hertha hat se sein Punkt vadient, und mia ham a Spui gseng, des wos koa Eimerkerl im großn Bayern-Biache kriagt. Aber des komma hoit a ned jeds Moi valanga.

Ja und was hoaßt des jetz?

Im Endeffekt hoaßt’s ned vui. Ned amoi mia kennan allerwei so aufspuin, dass zum Zungaschnoizn is, so wia am Diensdog beim Fünfnui gega Beşiktaş. Da konn ma dann a ned gschdingad sei, des kimmt vor. Unser oida Freind, da Csernai Pal, Gott hab eahm selig, derf sein Rekord bhoitn, wos ma eahm vo ganzn Herzn vagunna. Und mia miassn schaugn, dass ma nächstn Sunndog in Freiburg am bestn glei a neie Serie ofangan.

Stimma zum Spui

Jupp Heynckes: "Meine Buam ham scho woin und ham a ois prowiert, da konn ma gar nix sogn. Mia hättn hoit in da erstn Hoibzeit as Oansnui macha miassn, aber des hamma ned hibracht. Und wennst dann gega a Mannschaft wia d’Hertha spuist, de wo guad hint drinnad steht, dann duast de hart. Dass ma heit bloß oan Punkt ham – ja mei, des basst scho, des bassiert scho Moi im Fuaßboi."

David Alaba: "Heit hamma uns gscheid plogn miassn. D’Hertha hat uns ned vui Luft zum Schnaufa lassn. Mia ham trotzdem unsre Schaasn ghabt. Aber wennst gwinna mechst, dann muaßt hoit a ins Heisl treffa. Und des hamma heit ums Varecka ned hibracht."