So hamma gspuit - 1:2 in Leipzig

An Knopf neibracht

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am simmazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Oanszwoa drüm in Leipzig.

So samma ins Spui ganga

Scho vorm Spui bei de Sachsn is oans festgstandn: Moasta wer ma heit gwiß no ned, in Leipzig is de Sach no ned ganz gritzt. Wei indem dass Schalke am Samsdog auf d’Nacht do no gega Wolfsburg gwunna hat, war ma ned weit gnua voraus, dass’ in Leipzig scho langt mitm Moasta. Wobei’s ja ghupft wia gsprunga is, wannst Moasta werst – Hauptsach, du bist as am Schluss. Hat uns oiso ned arg gjuckt, wei sowas muaß ma dawartn kenna. Aber an nächstn Dreier woit ma in Leipzig scho hoin. Damit des hihaut, und damit a jeder moi drokimmt, hat da Jupp wieder vui dauscht. Fian Boa und fian Rafa san da Süle Niki und da Kimmich Josh einekemma. Und da Sippi, da James, da Bernat Juan und da Wagner Sandro ham a ofanga derfa.

Des is gscheng

Am Anfang hat’s ned so hergschaugt, ois dass uns Rasnboi heit an Hax stain kannt. Am Hasenhüttl Ralph seine Buam ham uns zwar ned vui Plotz lassn – aber des bissl Plotz, des ma ghabt ham, des hat scho nach aif Minutn glangt fia a scheene Flankn vom James aufn Sandro. Da Sandro hoit sein Belle hi, und scho samma Oansnui voraus. Wer dacht hätt, dass jetz dahi geht mit de Sachsn, der hat se aber sauber deischt. Rasnboi hat zoagt, dass’ koane Knedlwascha san, und hat uns as Lebn sauber schwar gmacht.

Aus de erstn Schaasn vo Leipzig is no nix worn, wei da Ulreich Sven und da Süle Niki guad Obacht gebn ham. Aber du hast scho gspiat: De Mess, de is no ned gesunga. Nach ana knappn hoibn Stund is Rasnboi immer besser worn, und bei uns is nimma vui zammganga. In da Sechsadreißigstn ham’s uns dann gstraft. Erst prowiert’s da Werner Timo, dann kimmt da Boi zum Keita Naby, der wos dann as Oansoans macht.

Recht vui besser is in da zwoatn Hoibzeit a ned worn. Und so is gscheng, wos gscheng hat miassn: Sechsafuchzigste, scheena Boi aufn Werner Timo, und da junge Kampe macht as zwoate Heisl fia Rasnboi. Bis zum Schluss hätt dann leicht no as Dreioans foin kenna – aber genauso guat hätt da Arturo as Zwoazwoa macha kenna. Hat a aber ned, und so is beim Dreier fia’d Sachsn bliem. Da hamma an Knopf neibracht in Leipzig, des miaß ma zuagebn. Des haut uns jetz ned aus de Galoschn ausse. Aber es gift uns scho aweng, wei mia immer no a jeds Spui gwinna mechtn, ganz wurscht, wia weit dass ma voraus san.

Ja und was hoaßt des jetz?

Da brauch ma jetz ned lang nachkartln und gschdingad sei. Soichane Spiele bassiern jeder Mannschaft, und desmoi hat’s hoit uns dawischt. Nächsts Moi stai ma uns wieder gscheider o. Und gfuismassig wer ma hoit dann in de nächstn oa, zwoa Spiel Moasta, des basst scho. Bloß ned hudln!

Stimma zum Spui

Jupp Heynckes: "D’Sachsn ham’s heit narrisch guad gmacht, da miaß ma uns ganz ehrlich sei. De woitn ums Varecka as erste Moi gega uns gwinna, und de ham se d’liabe Sai ausm Leib glaffa. Mia ham lang ned so guad gspuit wia in de letztn Wochan, und dann langt’s hoit ned fian Dreier. Des kimmt vor im Fuaßboi."

Sven Ulreich: "Mia ham uns vo Anfang o aweng dotschad ogstait. Leipzig hat guad bresst, hat schee vierewärts gspuit, und mia warn efters amoi dramhappad. Vui is ned zammganga bei uns, da gibt’s nix zum Deitln."