So hamma gspuit - 6:0 gegen den HSV

Des zipft de scho gscheit

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am sechsazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Sechsnui dahoam gegan HSV.

So samma ins Spui ganga

Oh mei, da HSV. So a großa Fuaßboiverein, so vui Tradition. Am Anfang vo de Achzger Jahr san’s uns gscheid auf’d Zechan gstiegn. Des war a narrisch guade Mannschaft, mitm Kaltz Manni, mitm Keegan Kevin, da kloane Engländer mit de Wuckal, oder mitm Hrubesch Horschtl. Dreiadachzge ham’s an Europapokal vo de Landesmoasta gwunna – was mia as Jahr davoa gega Aston Villa ned hibracht ham, Kreizdeife! Ma mecht gar ned dro denga an des gschissene Spui. Aber jetz, a wenn’s weh duat, is a ganz schee auf d’Gant kemma, da HSV. Und wennst eh scho ganz untn stehst, und dann muaßt aggrat a no zu uns auf Minga nunta, des zipft de scho gscheit. Da Jupp hat wieder recht durchgrammt, hat d’hoibe Mannschaft ausdauscht. Und vorn drinnad ham ned bloß da Lewy und da Müller Thomas spuin derfa, sondern a da Franck und da Arjen, unsre zwoa Herziboppal.

Des is gscheng

Ma hat se ja scho vorm Spui denga kenna: Oiso hoch werd’s da HSV schätzungsmassig ned gwinna! Und genau a so is gscheng. Acht Minutn ham’s ausghoitn, dann batzt da Sakai, da Hamburger Japaner, gegan Franck, und unser Franzos macht as Oansnui. Bloß vier Minutn späda a Flankn vom Josh aufn Lewy – scho steht’s Zwoanui, und es geht scho wieder gaach dahi mitm HSV. Buama, ihr miaßt’s besser Obacht gebn, ihr bettl’s ja nachgrad, dass ma oa Heisl nachm andern schiaßn!

In da Neinzentn dann scho as Dreinui vom Lewy, schee rausgarbat vom Boa und vom Alaba David – guad fia uns, aber hoit vui z’leicht. Es is zum Dabarma mitm HSV. Bis zur Hoibzeit samma dann a bissl vom Gas ganga, und am Hollerbach Bernd seine Buam san mit ana Viererkettn aweng besser hint drinnad gstandn. In da zwoatn Haiftn dann nomoi drei Heisl vom Arjen, vom Franck und vom Lewy, der wos am Schluss erst an Aifmätta drübergsemmet hat, und dann in da Neinzigstn mit glei no am Aiffa as Sechsnui gmacht hat. Hau ma a Ei drüber, wei recht vui mehra gibt’s von dem Spui ned zum Vazain.

Ja und was hoaßt des jetz?

Oiso guad, dann hoit no a bissl a Analyse, do dafia wer ma schließlich zoid. Mia ham sauber gspuit, da Franck und da Arjen ham zoagt, dass’ no lang koa Gehwagerl brauchan. Und da Müller Thomas, der Hundling, spuit wieder Fuaßboi zum Zungaschnoizn. Aber zwischendurch hast de scho fragn miassn: Herrschaftn, spui ma Fuaßboi, oder dea ma Gartln? Mia meng an HSV, mia druckan Damma, dass a boid wieder bei uns in Minga spuit – aber so aufmischn lassn derfan se se dann nimmer.

Stimma zum Spui

Jupp Heynckes: "Mia san guad ins Spui einekemma. Und kaum hat’s ogfanga, war ma a scho Dreinui vorn. So schnai hast gar ned schaun kenna. Und was wuist ois Gegner dann no vui macha? Dann hast varatzt. Aber mia ham ned nachlassn, mia ham weida prowiert, dass ma no mehra Tore schiaßn. Und genau a so miaß ma des a in de nächstn Spiele macha, am bestn scho am Mittwoch bei Beşiktaş."

Arjen Robben: "Wennst so guad ofangst, dann is des as Auf und Um in so am Spui, dann duast de leicht. Und genau a so miaß ma des macha in da Bundesliga, ganz wurscht, ob ma jetz fuchzehn oder zwanzg Punkte voraus san. Des is unser Gschäft, des miaß ma hibringa. Mia kennan ned bloß an’d Champions League denga, des warat grundvakehrt."