1. Freind und Kupferstecher
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So hamma gspuit - 2:2 gegen Hertha BSC

Freind und Kupferstecher

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am erstn Spuidog vo da neia Saison gscheng is, beim Zwoazwoa dahoam gega’d Hertha.

– Vorm Spui: Pack ma’s, Buam! Mia ham’s scho nimmer dawartn kenna, dass’ wieder aufgeht beim Schichtl! „Da Hertha wer ma was huastn“, hamma uns dacht. Wei de ham Neinzehnsimmasibbzge as letzte Moi bei uns drunt in Minga gwunna. Da san no da Moare, da Katsche, da Auge, da Uli, da Kalle und da Gerd bei uns am Plotz drom gstandn, des mechst ja ned glamm. Und unserne Spieler vo heit warn alle no im Abraham seim Wurschtkessel. Damit’s hihaut mitm erstn Dreier vo da neia Saison, hat da Niko an Pavard Benji vo Anfang o spuin lassn, ois oanzign vo unsre neia Leit. Da Rest – lauter frisch bachane Deitsche Moasta, as Beste vom Besten!

– Vierte Minutn: Da Thiago zindt drauf mit Karacho, aber da Jarstein im Kastn vo da Hertha kimmt ned ins Schwitzn und hoit. Wenn’s uns fragt’s, hätt des leicht scho as Oansnui sei kenna. Aber uns fragt ja neamads.

– Vierazwanzigste Minutn: Mia druckan scho d’ganze Zeit, mia prowiern ois, aber des Heisl mog ums Varecka ned foin. Bis dass da Lewy kimmt: Da Gnabry Serge bringt an Boi vo rechts schee vors Kistal, unser Tormaschin’ muaß bloß no an Hax hihoitn, und scho steht’s Oansnui. So lass ma uns des schmecka, so derf’s weidageh! Ma mecht eahm a Bussal naufdrucka, unserm Lewy!

– Sechsadreißigste Minutn: Jessasmariandjosef, des derf’s ja ned gebn! Scho wieda da Lukebakio, der Bazi! Unser ganz spezieller Freind und Kupferstecher, der wos letzte Saison fia d’Fortuna scho viermoi gega uns troffa hat, macht genau a so weida. Da Dodi haut aus zwanzg Metta drauf, trifft pfeigrad an Buckl vom Ibisevic, und da Boi werd so saubled obgfaischt, dass da Manu nimma hikimmt. Oansoans, des fuxt uns fei gscheid!

– Achtadreißigste Minutn: Ja um Himmes Wuin, des san ja Zuaständ wia im oidn Rom! D’Hertha mit Zwoa auf oan Sitz, und uns werd ganz Zwoaralei! Da Pavard Benji kriagt beim Kopfboi mitm Grujic sauba oane aufn Dez, und is ganz dramhappad. Da Grujic is iba alle Berg, und bringt dann a no an Boi am Manu vorbei. Und scho san am Covic Ante seine Buam Zwoaoans voraus. De nemman se scho allerhand raus, de Berliner!

– Sechzigste Minutn: Scho wieder da Grujic Marko! Er reißt im Strafraum auf oamoi aus heiterm Himme unsern Lewy um. Warum, woaß neamads so recht. Aber was ma wissn: Da muaß da Fernsähschiri ned zwoamoi hischaugn, logisch is des a Aifa! Und da Lewy lasst se ned lumpn, und macht eiskoid as Zwoazwoa. Leit, des ham ma fei kreiznotwendig ghabt!

– Vieraneinzigste Minutn: Mia ham ned kloa beigebn, d’Hertha hat a ned kloa beigebn, aber so richtig griart hat se bis zum Schluss a nix mehr. Oa Punkt im erstn Spui, da dazua gibt’s auf guad Boarisch bloß oans zum Sogn: Basst scho!

– Nachm Spui: „D’Hertha hat heit den Massl ghabt, der wos uns gfait hat“, hat da Kovac Niko gfundn. Eahm hat’s sakrisch gfreit, „dass ma da Scheef im Ring warn, und dass ma ananfirsich leicht hättn gwinna miaßn“. Am Salihamidzic Hasan hat unser Spui „richtig guat“ gfoin. Und er mecht jetz schaugn, dass ma de zwoa Punkte, de wos ma heit ned eigsacklt ham, am besten glei am nextn Samsdog bei de Schalker wieder guadmachan.