1. A Bussal naufdrugga
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So hamma gspuit - 6:1 gegen Bremen

A Bussal naufdrugga

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am fuchzenntn Spuidog gscheng is, beim Sechsoans dahoam gega Bremen.

Vorm Spui: Wenn ma uns ehrlich san, hat’s in de letztn zwoa Bundesligaspiele fia uns nix zum Erbn gebn – außer a Mehlspeis zum Umhänga. Dahoam gega Leverkusen und in Gladbach – aber wisst’s was, hau ma a Ei drüber, red ma nimma drüber! Nach unserm scheena Dreier unter da Woch gega Tottnhäm ham jetz a gega Bremen wieder drei Punkte auf oan Sitz her miaßn. Ois Bremen as letzte Moi bei uns drunt in Minga gwunna hat, is da Davies Fonsä wahrscheins fast no im Abraham seim Wurschtkessl drinnad glegn. Und bei dera Serie soit’s a bleim. Wennst as mit Tottnhäm vagleichst, hat da Flick Hansi vier neie Leit bracht. Da David, da Benji, da Gore und da Lewy san nei einekemma. Und da Müller Thomas hat am Anfang no am Bankerl draußd hocka miaßn. Aber des hat se späda gwiß g’ändert, des kennt’s uns fei glamm!

Vierazwanzigste Minutn: Ja bluadige Hennakepf! Mia kemman uns vor wia in dem Fuim, in dem jedn Dog as Gleiche bassiert. Wisst’s scho, der mitm Murmelviech. Mia spuin Bremen her, wia zletzt a Leverkusen und Gladbach, aber mia treffan ned in des vareckte Heisl. Und wer trifft, san de Greana! Da Rashica vo Bremen krait se mittn am Faid an Boi, is auf und davo, is ned zum Hoitn – und macht aus guade achtzehn Metta as Nuioans. Des hoitst doch im Kopf ned aus!

Fünfavierzigste Minutn: Des werd a scheene Ansprach vom Flick Hansi in da Hoibzeit, hamma uns scho dacht. Wieder guad gspuit, wieder hint, des langt uns in d’Haut nei. Aber da Coutinho Phil hat gfundn: Ned mit mia! Da Josh lupft an Boi wia gmoit aufn Serge, da Serge spuit weida aufn Phil – und da Phil macht unser Oansoans. Und mia, mia machan drei Kreizzeichn.

Fünfavierzigste Minutn, und no viere obndrauf: Es werd glei no vui bessa! Mia drahn no vor da Hoibzeit des Spui, und da Lewy macht endle wieder sei Heisl! Da Phil lupft an Boi pfenniggud aufn Lewy, und der schiaßt aus guade siem Metta as Zwoaoans. Da kemma bloß hoffa, dass jetz as Zehnerl bei uns gfoin is, und dass se heit nix mehr scheibt fian Kohfeldt Flori seine Buam.

Zwoate Hoibzeit: Und es scheibt se nix mehr fia Werder! Mia kemman ins Spuin. Und mia machan in da zwoatn Hoibzeit no vier Heisl – oans scheena ois wia’s andre. Mitm bestn Lupfer vom ganzn Spui zaubert da Phil in da Dreiasechzigstn an Boi zum Dreioans ins Kistl. Und danach is dann ganz an Bach obe ganga mit Werder. Da Lewy macht in da Zwoarasibbzigstn as Vieroans. Und da Müller Thomas, der wos erst fünf Minutn davor einkemma ist, schiaßt in da Fünfasibbzigstn unser Fünfoans. Des muaß ma se moi gebn: Da Thomas, unser Treibauf, is grad amoi fünf Minutn am Plotz drom, bereit oa Heisl vor, und macht oans saiwa. As i-Dipferl kimmt dann nomoi vom Phil, mit seim Sechsoans in da Achtasibbzigstn. Drei Tore vom Phil – ma mecht eahm a Bussal naufdrugga, unserm Brasi!

Nachm Spui: Zwoa Spiele is bei uns ned vui zammganga vorm Heisl. Und dann glei sechse gega Bremen – des hat se gwaschn! Jetz kemma bloß hoffa, daß des Gschiß mit de Tore übastandn is. Am Flick Hansi hat des Sechsoans narrisch daugt: „As Spui innahoib vo vier Minutn draht. Heit ham meine Buama zoagt, was’ im Kreiz ham.“ Und unser Sportdirektor, da Salihamidžić Hasan, hat se grad fian Phil gfreit: „Heit hat a zoagt, wo da Bartl an Most hoit. Jetz derf ma in de nächstn Spiele ned auslassn, sondern miaßn genauso weidamacha.“