1. Geht auf koa Kuahhaut!
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So hamma gspuit - 1:2 in Gladbach

Geht auf koa Kuahhaut!

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am vierzenntn Spuidog gscheng is, beim Oanszuzwoa drom in Gladbach.

Vorm Spui: Da huift koa Drumrumredn. Letzte Woch gega Leverkusen hamma oane aufn Deez kriagt – obwoi ma gwiß ned schlecht gspuit ham. Aber da Boi woit ums Varecka ned eine ins Heisl. Und in Gladbach, de wos in da Tabain zur Zeit vornad san, woit ma gwiß ned nomoi a Niatn ziagn. Da Flick Hansi hat aweng umgstait, wennst as mit Leverkusen vagleichst. Da Pavard Benji hat se ausrastn derfa, fia eahm hat da Kimmich Josh rechts hintrig gspuit. Nei einekemma san da Boa, da Coco und da Thiago. Und dann is a scho dahiganga in Gladbach.

Erste Hoibzeit: So lass ma uns des gfoin! Mia spuin, genau wia gega Leverkusen, an scheena „Mia san mia“-Fuaßboi. Mia stengan am Gas drom, mia druckan, Gladbach woaß se fast nimma zum Haifa. Aber, es is a Abziahbuidl vo Leverkusen, mia treffan ned. Da Müller Thomas, da Lewy, da Ivan – alle mitanand hättn as Oansnui macha kenna. Am wenigstn Massl hat da Josh. Er schiaßt in da Simmazwanzigstn aus guade sechszenn Metta aufs Heisl vom Sommer Yann. Mia reißn scho d’Händ in d’Häh vor lauter Freid. Aber obwoi Winter is, kratzt da Summa den Boi no mitm Fingerspitzl vo da Linie. Da is um an Millimetta ganga, oder um oanahoib. Bluatsaure Marie!

Neinavierzigste Minutn: Jetz! Mach! Ma! Unser! Heisl! Nachdem ma davor de bestn und leichtestn Schaasn ned einebracht ham, prowiert’s da Ivan mit am ganz am schwaarn Schuss. Er kriagt an Boi hoibhoch vom Müller Thomas, draht se, haut drauf – und trifft! Oansnui fia uns, Zeit is fei worn! Des hamma uns gwiß vadient.

Neinafuchzigste Minutn: Ma mecht’s ja ned glamm, aber nach unserm Heisl kimmt Gladbach besser ins Spui. Mia ham am Rose Marco seine Buam nimma so in da Reißn wia davor, und ma konn’s Oansoans fast scho riacha. Und des foit dann a. Nach am Eckboi vo Gladbach kimmt da Bensebaini Rami schee mitm Belle an Boi hi, nix zum Hoitn fian Manu, und es steht Oansoans. Greizhalleluja!

Neinzigste Minutn: In da letztn hoibadn Stund hättn ananpfirsich mia genausoguad as Zwoaoans macha kenna wia Gladbach. Schaasn hat’s zum Saufuadan gebn. Aber bei uns war’s „As Gleiche in Grea“ wia letzte Woch: Vorm Heisl beißt’s aus. So is bis zur neinzigstn Minutn beim Oansoans bliem. Und dann hat da Blitz eigschlogn bei uns: Da Martínez Javi im Sechzenna gegan Thuram, da Thuram foit, es gibt Aifa, und da Bensebaini macht as Zwoaoans fia Gladbach. Wia mia gschaugt ham nach dem Heisl – da geht da d’Milli zamm. Des geht auf koa Kuahhaut. Ma mecht moana, mia ham grad ois Bech vom ganzn Jahr auf oan Sitz.

Nachm Spui: Pfiati Gott, scheene Gegend! Jetz hamma quasi „Leverkusen reloaded“ dalebt. Zwoamoi guad gspuit, und zwoamoi hat’s uns am Schluss zammgstanglt. Da Flick Hansi hat gschaugt, dass a no as Beste aus dem Malör macht: „Dass ma guad Fuaßboi spuin, is scho moi ned vakehrt. Und des hamma grad in da erstn Hoibzeit guad hibracht. Aber mia lassn haffaweis Schaasn aus, Gladbach kimmt zruck ins Spui – und am Schluss wer ma gstraft und stengan mit laare Händ da.“ Am Neuer Manu, unserm Käptn, hat’s a narrisch gstunga: „Mia san guad, wenn ma am Gas drobn steh, wenn ma vierewärts spuin. Aber nachm Oansnui woit ma den Dreia hoambringa, und des hat gwiß ned highaut.“