1. Wia da Franze!
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So hamma gspuit - 2:0 gegen Augsburg

Wia da Franze!

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am fünfazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Zwoanui dahoam gega Augschburg.

Vorm Spui: Alle ham Damma druggt, dass ma acht Dog nach Hoffenheim wieder wia gwohnt Fuaßboi spuin kenna. Wobei zum Sogn is: Es is gegan FCA ned bloß um Fuaßboi ganga. Mit da Aktion „Roud gega Rassismus“ hamma zoagn woin, dass uns Bayern a jeda und a jede recht ist. Ganz wurscht, ob a Mandal oder Weibal mog, ob a gaib, schwarz, grea oder blau is – Hauptsach, er oder sie is a Rouder oder a Roude, dann gherns zu uns. Dass’ gwiß ned drauf okimmt, wia jemads ausschaugt oder waiche Hautfarb a hat – mia findn, des konn ma heitsdog in Deitschland ned laut gnua sogn. Und es war as Spui zu unserm hundertzwanzigstn Geburtsdog. Deswegn hamma so scheene roud-weiße Dressn wia ausm Zwoaradreißga Johr oghabt. Es war de hechste Freid (vo da narrisch guadn Choreo moi obgseng), unserne Buam in dem Gwand zum segn. Und oziagn derfa ham des Gwand desmoi a da Boa und da Zirkzee Josh. De Zwoa san nei einekemma, fian Coco und fian Gore.

Erste Hoibzeit: Jetz samma scho hundertzwanzg Johr oid, aber imma no ganz guad auf de Fiaß. In da erstn Hoibzeit kannt ma aber fast moana, dass ma uns as Oita langsam okennt. Anders gsagt: Zaach war’s! Mia ham ja gwisst, dass d’Datschiburger koane Nasnbohra san. Aber dass ma uns so elendig hart doa, hätt ma dann do ned dacht. Unser oanzige richtig guade Schaas hat da Müller Thomas in da Fünfavierzigstn aufm Hax, aber da Boi saust pfeigrod über d’Lattn. Vui is ned zammganga gegan FCA. Hau ma a Ei drüba!

Dreiafuchzigste Minutn: De Aktion, de war so schee wia unser Choreo und unserne Dressn heit! Da Boa schlagt a Zauberpassal aufn Müller Thomas, da Thomas nimmt an Boi dant, und hautn eine zum Oansnui. So a langa Boi, wia da Boa gspuit hat – des war nuntagrissn wia friara da Franze, zum Zungaschnoizn! Und was da Müller Thomas draus macht – ned schlecht, Herr Specht, des muaßt erst amoi zammbringa. Des war dann unser Messätsch an d’Datschiburger: A Punkt bei uns in Minga, des kennt’s Eich ausm Kopf schlogn!

Oananeinzigste Minutn: Nach unserm Oansnui kemma besser ins Spui eine, abers Kistl vom FCA is wia vanoglt. Da Zirkzee Josh, da Phil oder da Serge hättn leicht unser zwoats Heisl macha kenna – Pfeifadeggl, nix war’s. Und wenn’s bled lafft, und wenn da Manu ned so guad hoit, machan da Finnbogason Fredl, da Isländer, in da Achzigstn oder da Niederlechner Flori in da Neinadachzigstn bei am Abseits-Heisl no as Oansoans. So miaß ma bis zur Oananeinzigstn ziddan – bis da Serge am Gore schee as Zwoanui auflegt. Und da Gore macht as Sackl zua. Des war a Arwadssieg, wia ma so schee sagt. Aber des Wörtal kimmt vom Arwadn, und da dafia muaß se neamads schamma.

Nachm Spui: Jetz samma vier Punkte vor Dortmund und fünfe vor Leipzig. Des is no ned vui Hoiz. Und des is no lang koa Grund, dass ma aufs Blech haun. Da kann se da Wind vo heit auf moign leicht nomoi drahn. Da Flick Hansi hat se übern Dreier gfreit, hat aber a gseng, dass ma ned unsern bestn Dog ghabt ham: „Mia ham scho gwisst, dass d’Augschburger koane Loamsiada san. Und des hat ma dann grad in da erstn Hoibzeit a gseng. Mia hättn mehra roaffen miaßn, des hat ma heit ned so daugt. Aber mia ham an Dreier, und da drauf kimmt’s o.“ Und da Müller Thomas hat gfundn: „Herrschaftszeitn, i hätt scho vor da Hoibzeit des Oansnui macha miaßn. Heit war ma ned so gaachgiftig wia sunst. Und mia miaßn Dangschee zum Manu sagn, der wos uns den Dreier heit festghoitn hat.“