1. Achte hat’s gschlogn!
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So hamma gspuit - 1:0 in Bremen

Achte hat’s gschlogn!

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am zwoaradreißigstn Spuidog gscheng is, beim Oansnui drom in Bremen.

Vorm Spui: Im Endeffekt is’ ja so, dass’ grad wurscht is, wann ma Moasta wern. Hauptsach, mia wern’s. Auf da andern Seitn mecht ma ja so a Moastaschaft a ned aufs lange Bankerl schiabn. Und wei ma heia zwegs dem Gschiß mitm Corona eh scho spad dro san, hat da Flick Hansi gsagt, dass a am liaban scho in Bremen as Sackl zuamacha mecht. Damit des hihaut, hat da Hansi logischerweis an Lewy und an Müller Thomas wieder spui lassn, de wos zletzt gaibgsperrt gfait ham. Zruck unter de erstn Aife warn a wieder da Davies Fonsä und da King. Und dann is a scho dahiganga.

Erste Hoibzeit: Mia woitn Bremen ananpfirsich glei zoagn, dass se heit nix scheibt fian Kohfeldt Flori seine Buam. Aber des is manchmoi leichter gsagt ois wia doa. Werder traut se was gega uns, Werder stait se ned hint nei. Und mia stengan im Regn – weis nämle sauba duscht drom bei de Fischkepf. Es geht nauf und nunta, es kannt leicht scho Oansnui steh, fia wen a immer, oder Oansoans. Aber in da Dreiavierzigstn foit dann do no unser Heisl. Da Boa lupft an Boi – so schee scho – in Sechzenna. Da Lewy nimmtn aus da Luft o, schiaßt, trifft links unt und macht unser Oansnui! Scheena kann a Heisl gar ned sei! Ma muaß bloß dawartn kenna!

Zwoate Hoibzeit: Jetz woi ma’s wissn! A hoibe Stund lang samma da Scheef im Ring. Aber Bremen basst auf wia a Lux, und as Zwoanui wui ums Varecka ned foin. Und so wern de letztn zehn Minutn nomoi haarig. In da Neinasibbzigstn fliagt da Davies Fonsä mit Gaibrot vom Plotz, wei a an Veljkovic Milos vo Bremen auflaffa lasst. Wenn ma uns ehrlich san, derf se da Fonsä da drüber ned bschwern. Bremen prowiert nomoi ois, bringt sogar no unsern oidn Spezi, an Pizza. Und am Schluss werd uns ganz Zwoaraloa, wia da Neuer Manu in da Neinzigstn nach am Kopfboi vom Osako irgendwia sei Pratzn no hibringt. Da Manu hoit unsern Dreier fest – und mia schreim uns wieder Deitscha Moasta! Da lacht oam as Herz im Leib!

Nachm Spui: Achte hat’s gschlogn! Mia san as achte Moi hintaranand Moasta, des muaßt erst amoi hibringa! As Sackl is zua, und da Flick Hansi hat se narrisch gfreit: „I ziag an Huat vor meine Buam! Des is a Mannschaft, de hat so a Gaudi am Fuaßboi, de haut se oiwei nei wia d’Sau. Mehr kannst ois Trainer gar ned woin. Heit hamma am Schluss nomoi ziddan miaßn, aber heit werd ned gschimpft. Jetz hamma’s erste Sackl zuagmacht. Und dann wer ma segn, was in dera Saison no rausschaugt fia uns.“ Mia ham auf jedn Foi no mehra Eisen im Feia. Und mia reißn uns im Pokal und in da Champions League weida an Hax aus, oder zwoa oder drei! Moasta Zwoadausndzwanzge – des is no lang ned as End vom Liad!