1. Saxn di!
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So hamma gspuit - 2:1 gegen Gladbach

Saxn di!

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am oanadreißigstn Spuidog gscheng is, beim Zwoaoans dahoam gega Gladbach.

Vorm Spui: Mit de Gladbacher hamma no a Hendl zum Rupfa ghabt. Zletzt im Herbst hamma Zwoaoans valurn gegan Rose Marco seine Buam. Und wenn ma uns ehrlich san, hamma uns ja owei scho hart doa gega d’Foin. Des Moi hat da Flick Hansi sei Hirnkastl no vui mehra ostrenga miaßn ois wia sunst scho, weil da Lewy und da Müller Thomas mit eahnane fünftn gaibn Kartn im Strafeckerl steh ham miaßn. Und da King und da Davies Fonsä ham se’s vadient, dass’ ausrastn derfa. Fia de Viere san da Gnabry Serge, da Hérnandez Lucki und zwoa vo unserne junga Hupfa einekemma, da Zirkzee Josh und da Cuisance Michi. Und de zwoa ham’s pfenningguad gmacht, des kemma glei vorausschicka.

Sechzennte Minutn: Spinn mi bloß ned o! Da Embolo Breel, der wos fian Thuram Marcus einekemma is, der wo se glei am Anfang weh doa hat, schickt an Hofmann Jonas auf d’Roaß. Da Jonas lafft und lafft und lafft – und bringt an Boi am Manu vorbei links unt ins Kistl. Mia ham scho Gottwoaßwas glabbt, dass ma jetz hintn san. Aber da Fernsähschiri hat gmoant, dass’ Abseits war. Mei liaba Schiaba, da hat fei ned vui gfait.

Sechsazwanzigste Minutn: Saxn di, jetz macht da Zirkzee Josh pfeigrad as Oansnui! Da Summa Yann im Kistl vo Gladbach, der wos sunst ollawei so guad hoit, spuit an ganz an besn Fehlpass. Da Josh kimmt hi, nimmtn glei dant und schiaßt ins laare Heisl. Ja mi hast ghaut, da san d’Gladbacher kasloaweweiß worn!

Simmadreißigste Minutn: Gladbach bleibt aber dro, steht weida am Gas drobn – und des zoit se dann in da Simmadreißigstn aus. Da Hofmann Jonas bringt an Boi vo rechts schee eine vor unser Heisl, da Pavard Benji mecht an Boi weghaun – und schiaßtn saiwa zum Oansoans eine. Des soitat ned bassiern, konn aber bassiern. „Sakra di“ – da schimpft da Bayer ned ummasunst wia a Franzos!

Zwoate Hoibzeit: Es bleibt zaach, mia duan uns weida hart. Nach ana Stund bringt da Hansi an Fonsä und an King fian Lucki und fian Michi. Und danoch war dann glei mehra Dampf in unserm Spui drinnad. Heisl foit aber koans – bis zua sechsadachzigstn Minutn. Wia jeder scho glabbt hat, dass’ gwiß beim Oansoans bleibt, macht da Pavard Benji ois wieder guad. Er spuit an Boi vo rechts wia gmoit vors Heisl vo Gladbach, da Goretzka Leon spritzt eine, bringt an Hax hi, und macht unser Zwoaoans! Da samma dann am Schluss do no auf an greana Zweig kemma und ham an Dreier dahoam in da Allianz Arena bhoitn!

Nachm Spui: So iban Damma peilt, fait uns jetz bloß no oa Dreier in de letztn drei Spiele. Und den dad ma am liabstn scho am Diensdog in Bremen hoin. Wenn ma dortn gwinna, schreim ma uns ummara viertel nach zehne auf’d Nacht wieder Deitscha Moasta, dann setz ma unsern Servus drunter. Da Flick Hansi konn’s scho nimma dawartn: „Heit hamma gscheid buckln miaßn, aber des hamma ja davor scho gwisst. Uns steckan hoit an Haffa Spiele in de Knochan. Jetz schau ma, dass ma des Sackl in Bremen zuamacha.“ Da Goretzka Leon, der wos uns in letzter Zeit so vui Freid macht, war selig nach seim spädn Heisl: „Des daugt ma narrisch! Gladbach hat’s sauber gmacht, mia ham uns hart doa, und ham vui hintaher laffa miaßn. Aber am Schluss is guad ganga. Jetz schau ma, dass in Bremen dann da Kas bissn is.“ So schaugt’s nämle aus!