1. Des gibt a Schmoiz!
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So hamma gspuit - 4:3 gegen Hertha BSC

Des gibt a Schmoiz!

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am drittn Spuidog gscheng is, beim Vierdrei dahoam gega’d Berliner Hertha.

Vorm Spui: Mia foin glei mit da Dia ins Haus! Nachdem ma zletzt in Hoffenheim an Nuller gschriem ham, hat gegan Labbadia Bruno sei Hertha ums Varecka da zwoate Dreier vo da Saison her miaßn. Damit des hihaut, und damit a jeder moi vaschnaufa konn, hat da Flick Hansi sauber rotiert. Hint rechts hat as erste moi überhaupts da Richards Chris vo Anfang o spuin derfa, unser Bua aus da Zwoatn. Da Phonzie is auf da linkn Seitn vierewärts grutscht, und hinter eahm hat da Hernández Lucki gspuit. In da Mittn is da Leon zruckkemma. Und dann is a scho krawottisch aufganga gega d’Hauptstoderer!

D‘erste Hoibzeit: In da erstn Haiftn hätt ma moana kenna, dass des heit in da leider wieder laarn Allianz Arena fia uns Bisness äs juschuäl werd. Mia san de Mehran am Plotz drom, mia san da Scheef im Ring. Hertha traut se zwar scho was zua, abers erste Heisl macha mia. Am Müller Thomas sei Kopfboi-Tor in da Achtadreißigstn werd zwar no zwegs Abseits zruckpfiffa. Aber zwoa Minutn späda schebbats dann richtig: Da Schwolow Xanderl kann an Kopfboi vom Lewy grad no so dahoitn. Aber d’Kugel kimmt übern Serge pfeigrad retour zum Lewy, der wos flach zum Oansnui eineschiaßt. Des lasst se doch guad o!

Oanafuchzigste Minutn: Und es geht genauso guad weida! Da Richards Chris bringt an Boi vo rechts wia gmoit vors Heisl. Da Lewy draht se, schiaßt, und scho steht’s Zwoanui. So gengan de Gang!

Neinafuchzigste Minutn: Au weh, d’Hertha mecht uns tratzn! Scheena Freistoß vo rechts vom Cunha Matheus, da Cordoba Jhon kepfet im Fünfa – und es steht bloß no Zwoaoans! Des fuxt uns gscheid!

Oanasibbzigste Minutn: Um Himmes Wuin, wos is jetz des nachad? Da Cunha und da Piatek Stofferl spuin an unserm Sechzenna Doppelpassal – und da Cunha schiaßt pfeigrad as Zwoazwoa. D’Hertha sticht da Hafan, und fia uns werd’s heit doch nomoi a haarige Gschicht.

Ganz am Schluss: Jetz werd’s ganz gaach! Zerst legt da Müller Thomas in da fünfadachzigstn Minutn nach am Alaba-Freistoß schee fian Lewy auf, und da beste Fuaßballer vo ganz Europa schiabt an Boi zum Dreizwoa eine. Aber da Kaas is no lang ned bissn. In da Achtadachzigstn macht erst amoi da Ngankam Jessic, den wos da Bruno grad erst einebracht hat, as Dreidrei. Des san fei ganz schee lästige Wimmerl, de Berliner! Und in da Nachspuizeit ziagt und zaart da Mittelstädt Maxl im Sechzenna am Lewy. Es gibt ganz zrecht an Aifa. Des lasst se da Lewy ned zwoamoi sogn, und macht do no unser Vierdrei! Viermoi hat’s gschnacklt, viermoi da Lewy! Uns gfreit’s sakrisch – und d’Hertha, de wos ois gemm hat, kannt oam fast scho leid doa.

Nachm Spui: So a Dreier in da letztn Minutn, fia den ma so schwar bucklt hat – des gibt a Schmoiz, des huift uns, damit ma immer besser in Form kemman. Da Flick Hansi war mit unserm Spui ned ganz zfrien, aber am Schluss is ja ois guad ganga: „Mia san nach dera kurzn Vorbereitung gwiß ned bei hundert Prozent. Aber mia hat gfoin, wia se meine Buam heit fia den Dreier eineghängt ham, de ham ihr letzts Hemad gebn. Dass ma besser spuin miaßn, is logisch, des wiss ma saiwa guad gnua.“ Und da Müller Thomas hat gfundn: „Uns daugt’s narrisch, dass der Dreier bei uns drunt in Minga bleibt. Und jetz miaß ma’s in de nächstn Wochan wieder hibringa, dass ma nach am Zwoanui ned no ins Schleidan kemma, so wia heit gega’d Hertha.“