1. Herbstmoasta samma!
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So hamma gspuit - 2:1 gegen Freiburg

Herbstmoasta samma!

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am sechzenntn Spuidog gscheng is, beim Zwoaoans dahoam gega Freiburg.

Vorm Spui: Z’letzt samma glei zwoamoi sauba neidappt. Z’erst hamma in Gladbach valurn. Und dann hat uns a no Kiel ausm Pokal ausse ghaut, beim Aifa-Rittern. Des brauch ma ned no moi. Und deswegn woit ma uns d’Freiburger ums Varecka kaffa, a wenn de zletzt fünfmoi hintaranand gwunna ham. Dahoam bei uns in da Allianz Arena hat’s gschniem und gwachlt, ananfirsisch jagt ma bei dem Weda koan Hund vor d’Dia. Ned, dass ma uns statt am Dreier no an Katarrh hoin! Damit des ned bassiert, hat da Hansi, wennstas mit Kiel vagleichst, mehr ois wia’d hoibe Mannschaft dauscht. Nei einekemma san unter anderm da Boa, da Benji, da Leon, da Serge und da King. Und dann is a scho gführig dahiganga.

D’erste Hoibzeit: Fian Streich Christian seine Schwarzwoidler hätt as Spui ned recht vui bleda ofanga kenna. Da Santamaría Baptiste, da Franzos, zletzt oana von eahnane Bestn, hat se glei nach fünf Minutn wäh doa und hat ausse miaßn. Des braucht neamads, und mia druckan d’Damma, dass da Baptiste boid wieder auf de Fiaß is. Danach warn d’Freiburger glei zwoamoi mit de Pratzn im Sechzenna am Boi dro – oder es hat auf jedn Foi so ausgschaugt. Aber da Fernsäh-Schiri hat zwoamoi koan Aifa gebn. Vielleicht hat a se denkt, es is ja grad Handboi-WM, nix Gwiß woaß ma ned. Aber da Lewy hat se nachm erstn Handspui denkt: Mia doch wurscht, ob ma an Aifa kriagn, i triff trotzdem! Und er hat nach ana pfenningguadn Vorarbat vom Müller Thomas in da Sibbtn as Oansnui gmacht. Arg vui mehra is in da erstn Haiftn dann gar nimma mehr bassiert. Mia san besser gstandn ois wia zletzt, Freiburg hat se a was traut, aber ins Kistl troffa hat neamads mehr.

D’zwoate Hoibzeit: Da Lewy und da Gore hättn nach ana Stund fast as zwoate Heisl gschossn. Aber wer dann des Tor macht, is unsa oida Spezi, da Petersen Nils. Er kimmt, segt und trifft! Nach am Eckboi, den’s nia ned braucht hätt, steht da Nils in da Zwoarasechzigstn muattasainalloanig am langa Pfostn und kepfet as Oansoans. Da samma ganz kasig worn. Aber zwaif Minutn späda spuit da Sané Leroy schee aufn Müller Thomas, der wos an Boi aus guade zehn Metta mitm rechtn Hax zum Zwoaoans einemüllert. Danach lass ma nix mehr obrenna – a wenn da Nils in da Nachspuizeit no d’Lattn trifft. Aber mia klopfan auf Hoiz, und krain uns den Dreier gega d’Freiburger, de wos bei uns in Minga gwiß koane Knedlwascher warn!

Nachm Spui: Herbstmoasta samma, und des mittn im Winter! Wei Leipzig, da BVB und Leverkusen zletzt sauba auslassn ham, steht des scho nachm sechzenntn Spuidog fest. Da Flick Hansi hat gfundn: „Ganz kloaweis spui ma besser, des daugt ma. Wenn ma nachm Oansnui schnai as Zwoate gmacht hättn, hätt ma uns gwiß leichter doa. Aber ois in oim hot se des heit segn lassn kenna. Und genau a so miaß ma jetzad weidamacha.“