1. Tore dank am Gore
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So hamma gspuit - 5:1 gegen Köln

Tore dank am Gore

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am dreiazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Fünfoans dahoam gega Köln.

Vorm Spui: Da miaß ma uns ned in’d eigene Daschn liagn – de letztn zwoa Spiele in da Bundesliga ham koan Daug ned ghabt. Aber unter da Woch beim Vieroans in Rom san dann wieder unserne guadn oidn Bayern am Plotz drom gstandn. Da ham se de Buam dacht: Zwoamoi neidappt langt in d’Haut nei, jetz miaß ma uns am Reama reißn! Und damit’s gega’d Goaßbeck so weidageht, hat da Hansi bloß oamoi dauscht: Da King hat se ausrastn derfa, und fia eahm hat da Choupo links vornad gspuit. Des war gwiß ungwohnt. Aber da Hansi woaß scho, wos a duad. Und da Choupo hat friaras efters durtn gspuit. Da Müller Thomas, unser bests Pferdl im Stoi, is a wieder am Damm, is aber zerst amoi am Bankal draußd ghockt.

D’erste Hoibzeit: A guade Viertlstund lang hat se Köln wos zutraut, des hat se segn lassn kenna. Aber dann hamma mia gmoant, dass des doch koa Zuastand ned is, und ham ernst gmacht. Da Gore bringt an Boi in da Achzenntn vo rechts schee wia gmoit zum langa Pfostn, und da Choupo kepfet unser Oansnui. Wieder ois richtig gmacht vom Hansi! In da Dreiadreißigstn danzt dann da Gore, der wos narrisch guad gspuit hat, d’Kölner Abwehr aus, legt vor fian Lewy, der wos dann as Zwoanui schiaßt. So ausgfuxt macht ma des, und ananpfirsich miaßat as Sackl mit dene zwoa Tore dank am Gore scho zua sei. Oder darappln se d’Goaßbeck nomoi? Wemmas wissad, war ma gscheida…

D’zwoate Hoibzeit: Oiso naa, des is doch as Hinterletzte! Statt dass ma mia as dritte Heisl machan, geht’s glei in da Neinavierzigstn bei uns hint drinnad zua wia Kraut und Ruam. Da hat’s bei uns ghoaßn: Nimm an du, i hob’n gwiß! Da Skhiri Ellyes vo Köln sagt auf jedn Foi sakrisch dankschee und macht as Zwoaoans. Danach hat’s dann wieder aweng zaachelt bei uns, bis da Hansi in da Vierasechzigstn gnua gseng hat: Er hat an Müller Thomas und an Gnabry Serge bracht. Und da Thomas is a hoibe Minutn am Plotz drom, da legt a auf fian Lewy, und es steht Dreioans. Des hat am Gisdol Markus seine Buam dann as Gnack brocha. Und am Schluss naus hat da Serge no as Vieroans und as Fünfoans draufglegt. Mia reißn uns den Dreier untern Nagl. Und an Bielefeld und an Frankfurt denkt scho lang neamads mehr.

Nachm Spui: Da Choupo links vornad mit seim Heisl, da Süle Niki rechts hintrig immer besser, und Radio Müller glei wieder voi aufdraht – Schlawiner samma scho! Ois, wos se da Flick Hansi ausdenkt hat, hat highaut. Und eahm hat’s a recht daugt: „Es war gwiß no ned ois zum Zungaschnoizn. Aber mit am Fünfoans muaß ma a moi zfrien sei. Mitm Serge und mitm Thomas hat glei a ganz a anderner Wind gwaht. Aber am meistn Freid gmacht hat ma heit da Leon mit seine drei Vorlagn. Mia dengan jetz immer bloß ans nächste Spui, und ned weida. D’Stiagn butzt ma vo obn nach unt, oans nachm andern. Und dann segn ma scho, wos am Schluss ausse kimmt.“