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So hamma gspuit - 1:2 in Frankfurt

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am zwoarazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Oanszwoa drom in Frankfurt.

Vorm Spui: In Frankfurt hamma uns no nia ned leicht doa, da kemma a Liadl davo singa. Und so bärig drauf wia in da letztn Zeit war d’Eintracht scho ewig und drei Dog nimma. Mia ham uns oiso scho denga kenna, dass am Hütter Adi seine Buam gwiß ned handsam sei wern, und dass’ uns a Haxl stain mechtn (oder no liaba zwoa). Damit des ned gschicht, hat da Hansi seitm Dreidrei gega Bielefeld dreimoi dauscht: Fian Sarr Bouna, fian Hérnandez Lucki und fian Coco, dem ma ganz fest Damma hoitn, san da Boa, da Josh und da Roca Marc einekemma. Da Süle Niki is nach rechts hintrig gruckt, und dann is a scho schee dahinganga.

D’erste Hoibzeit: Vom Schnä gega Bielefeld war nix mehr zum segn, innerhoib vo fünf Dog is fast scho da Lenz kemma. Recht vui wärmer ois wia gega d’Arminia is uns aber a ned worn, wenn man uns ehrlich san. Mia san ibahapts ned ins Spui einekemma, mia ham gschaugt wiara Schwoibal, wenn’s blitzt. Und d’Eintracht hat an Stier bei de Herndl backt: Nach zwaif Minutn und nach am Einwurf spuin da Younes Amin und da Kostić Filip auf unserner rechtn Abwehrseitn schee zamm. Da Kostić bringt an Boi vor unser Heisl, und da Kamada Daichi vo Japan drüm muaß aus guade aif Metta bloß no an Hax hihoitn, und es steht Oansnui fia d’Eintracht. Und des ham se se a vadient. In da Oanadreißigstn spuit dann scho wieder da Kamada schee aufn Younes. Und da Amin haut an Boi vo links zum Zwoanui ins Kreizeck, da war nix zum Hoitn fian Manu. Himme, Arsch und Woiknbruch, des hamma uns saiwa eibrockt!

D’zwoate Hoibzeit: In da zwoatn Haiftn san ganz anderne Bayern am Plotz drom gstandn. Jetz war ma wach, jetz hamma uns was traut, jetz hamma schnai gspuit – so mecht ma unsere Buam segn! Da Lewy hat dann in da Dreiafuchzigstn a glei as Zwoaoans gmacht, nach ana scheena Vorarbad vom Sané Leroy. Aber wer dacht hätt, so genga de Gang, jetz gwinn ma’s do no – der hat se gscheit brennt. Mia ham weida guad gspuit, mia ham a unserne Schaasn ghabt, aber zum Zwoazwoa hat’s ums Varecka nimma glangt. Jetz hamma in de letztn zwoa Spiele fünf Punkte hergebn. Des lafft ois grad aweng vahonacklt fia uns.

Nachm Spui: Des bricht uns gwiß ned as Gnack, und mia wohnan immer no im Dachjuchhä vo da Liga, oiso ganz obn. Aber so derf ma gwiß ned weidamacha, des woaß a da Flick Hansi. Er hat gfundn: „In da erstn Hoibzeit hamma dramt, da ham uns d’Frankfurter sauber in da Reißn ghabt. In da zwoatn Haiftn hat dann a ganz a andrer Wind gwaht. So wui i meine Buam segn, a wenn’s zwoate Heisl ned foin woit. Aber i mecht moana, wenn ma in da erstn Haiftn so gspuit hättn, wia ma in da zwoatn Haiftn gspuit ham – dann warat ma heit mit am Dreier hoam gfahrn. So und ned anderst miaß ma spuin!“