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So hamma gspuit - 1:1 gegen Union

Jungs Gmias

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am achtazwanzigstn Spuidog gscheng is, beim Oansoans dahoam gega Union Berlin.

Vorm Spui: Zwischn Minga und Paris liegt Berlin. Landkartnmassig haut des zwar ned ganz hi, fuaßboimassig aber scho. Zwischen unserne zwoa Spiele gega Saschermaa hat d’Berliner Union bei uns dahoam in Minga Griaß God gsagt. Und wei ma mia medizinmassig aweng am Zahnfleisch daherkemman, ohne nein Leit, hat da Hansi auf de Jungan gsetzt, aufn Dantas Tiago, aufn Stanišić Josip – und aufn Musiala Jamal, der wos mit seine achzenn Johr fast scho wia a oida Has daherkimmt. A am Bankerl drom san Leit wia da Scott Christopher, da Oberlin Dimitri und da Vita Rémy ghockt, von dene vui Leit no nia nix ghert ham. Aber Ihr soitat’s wissn: De Naman vo dene Buama, de miaßt’s Eich mirka! Und dann is gega Union a scho krawottisch aufganga.

D’erste Hoibzeit: Dass se d’Hauptstoderer ned so leicht abfiesln lassn, wiss ma no vom Oansoans im letztn Abfent drom in da oidn Försterei. Und a desmoi ham am Fischer Urs seine Buam zoagt, dass’ vor uns koane Boin ham. Union hat se was zuatraut – is aber a ned mordsmäßig gfährlich vor unser Heisl kemma. Unser jungs Gmias hat pfenningguad gspuit. Des hat Hand und Fuaß ghabt, was da Tiago, da Josip, a da Sarr Bouna und vor oim da Musi zoagt ham. Vornad hat’s aber a bei uns ausbissn, und so hat se neamads ibas Nuinui zur Hoibzeit bschwern kenna.

Mia am Weg zum Dreier: Achtasechzg Minutn hat’s dauert, bis’ schebbat! Wei wer dacht hätt, dass’ bis zum Schluss beim Nuinui bleibt, der hat se gschnien. Da Müller Thomas legt auf, da Musi danzt d’Unioner aus – und trifft aus guade fimf Metta mitm linkn Hax zu unserm Oansnui! Nachdem in dem Spui ewig lang koa Mannschaft d’Wurscht vom Deller zogn hat, hat’s jetz do no nach am Dreier fia de Unsern hergschaugt. Und den woit ma hoambringa!

Pfiffkas, nix war’s: Mia ham scho dacht, dass da Karlheinz Kas bissn is, dass Union langsam handsam werd. Aber dann macht da Teuchert Cedric, da Bazi, da Schlawiner, in da Fimfadachzigstn links vornad an Einwurf, der gwiß foisch war. Da Andrich Robbi bringt an Boi weida zum Ingvartsen Marcus, es geht ois ganz schnai, und da Däne vo Dänemark drom macht pfeigrad as Oansoans. Damit war d’Mess gsunga, desmoi hat uns oa Punkt langa miaßn. Hau ma a Ei drüba, und schau ma, dass ma unta da Woch as Viertlfinale gega Saschermaa no deixln und umbiagn.

Nachm Spui: Mia sammln unserne Punkte wia a Oachkatzl. Jetz samma fimf Punkte vor Rasnboi, und san sakrisch gschpannt auf de letztn sechs Spiele. Da Flick Hansi hat gfundn: „Des Heisl vo Union am Schluss hätt’s gwiß ned braucht. I mecht scho moana, dass ma uns den Dreier heit vadient hättn. Mia ham’s alle mitanand guat gmacht heit. Und de jungan Buam ham zoagt, dass’ ned ummasunst bei Bayern san. Wennst fast bis zum End vornad bist, dann stinkt’s da scho, wenn da de andern den Dreier no krampfen.“