1. An Frosch im Hois
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So hamma gspuit - 2:2 in Freiburg

An Frosch im Hois

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am dreiadreißigstn Spuidog gscheng is, beim Zwoazwoa in Freiburg.

Vorm Spui: Moasta samma scho seitm letztm Samsdog, seit unserm pfundign Sechsnui gega Gladbach. Aber ausrastn kemma uns no lang ned. Mia ham no wos zum Doa in de letztn zwoa Spiele. Da Hansi mecht am Liaban mit sechs Punkte Pfiagod sogn, so wia se des ghert. Und da Lewy wui se ins Gschichtsbiache eineschreim: Oa Heisl geht eahm no ab zu de Vierzge, de da große Gerd Oanasibbzg/Zwoarasibbzg einebombt hat. Und da woit ma eahm olle mitanand haifa, dass a des jetz a no hibringt. Wei des warat ja gwiß a Krampf, wenn da Lewy jetzad bei Neinadreißge stehbleibn dad. Da Hansi hat viermoi dauscht fias Spui bei de Schwarzwoidler. Da Nübel Alex hat as erste Moi ibahapts in da Bundesliga fian Manu spuin derfa, und a da Niki, da Leroy und da Serge san a no einekemma. Und dann is a scho krawottisch aufganga.

Am Lewy sei Vierzga: Dass des so Mirnix-Dirnix hihaut gega Freiburg mit am Dreier und mitm oan oder andern Heisl fian Lewy – des kemma uns glei vareibn. Wei am Streich Christian seine Buam san gwiß koane Schafbeitlwascher und koane Sitzbiesler. De woitn dem Ganzn glei an Riegl vorschiabn, und des ham’s a guad hibracht. In da Sechsazwanzigstn is da Riegl dann aber aufgsprunga. Da Kübler Lucki vo Freiburg ziagt und zahrt bei am Eckboi am Müller Thomas umanand. Es kannt a sei, dass a eahm am Hax naufgstiegn is, auf jedn Foi gibt’s Aifmetta fia uns. Und da Lewy duad, was a ois Lewy doa muaß. Er schiaßt as Oansnui und macht sein Vierzga rund. Da Gerd, des wiss ma gwiß, warat jetz narrisch stoiz aufn Bertl.

Am Lewy sei Leibal: Vierzg Heisl, fast fuchzg Jahr nachm Gerd – da hat se da Lewy ned lumpn lassn und hat da ganzn Wait zoagt, wer sowas scho Moi hibracht hat. Er hat sei Trikot auffe zogn und drunter a Leibal zoagt, auf dem „4ever Gerd“ gschtandn is. Des is Englisch und hoaßt auf Boarisch so vui wia „Da Gerd, fia immer“, „Oiwei da Gerd“ oder a „Gerd, mia wern di nia ned vagessn“ – aber des warat dann doch aweng arg lang fia so a Leibal gwesn. D’ganze Mannschaft hat eahm dann am Bankal d’Aufwartung gmacht. Und da oa oder anderne oide Bayern-Fan werd dahoam gwiß an Frosch im Hois ghabt ham.

Da Rest vom Schütznfest: Wer nachm Oansnui dacht hätt, dass des jetz so weidageht, der hat se deischt. Mia san ja ned beim Schussern, und d’Freiburger san wiif. Drei Minutn nach unserm Heisl dusl ma aweng, und da Gulde Manu macht as Oansoans fian Sportclub. In da Dreiafuchzigstn legt da Leroy unser Zwoaoans obndrauf. Eahm hat gscheid gschtunga, dass da Fernsähschiri bloß oa Minutn davor a Heisl fia uns ned gemm hat. Da hat da Leroy an hoibn Schwarzwoid ausdanzt, und hat am Serge aufglegft – war aber scheins Abseits. Da Lewy hätt dann in da Neinasibbzigstn, Sacklzement, glei zwoamoi an Oanavierzga macha kenna. Aber er hat’s menschln lassn, was ja a ned as Vakehrteste is. Und da Günter Christian, eahm schaug ned o, is dann zwoa Minutn späda auf und davo, und schiaßt as Zwoazwoa, was se Freiburg a gwiß vadient hat. So ham am Schluss alle an Grund zum Frein ghabt, was wui ma mehra?

Nachm Spui: Da Lewy konn jetz nächstn Samsdog dahoam gegan FCA an Schtier bei de Herndl packa und zmindest vo da Schtatistik her am Gerd vorbeiziagn. D’Datschiburger kenna scho nimma absteign, des schaugt oiso ned schlecht aus fia eahm. In Freiburg war da Lewandowski Robert auf jedn Foi mordsmassig stoiz: „Was da Müller Gerd damois hibracht hat, war ned vo dera Wait. Und da Rekord mit de vierzg Heisl hat ned ummasunst so lang ghoitn. I hätt ma nia ned dacht, dass i des amoi hibring. I bin stoiz, aber da Rekord ghert da ganzn Mannschaft. Wei alloa schiaßt neamads seine Heisl, und ohne meine Buam hätt des ned highaut.“