1. Haut scho!
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So hamma gspuit - 1:1 in Gladbach

Haut scho!

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am erstn Spuidog vo da neia Säson gscheng is, beim Oansoans drom in Gladbach.

Vorm Spui: Auf geht’s beim Schichtl! Wobei ma sagn muaß, dass auf unsern neia Trainer, aufn Nagelsmann Julian, momentan neamads neidig is. Wei spielermassig samma grad aweng auf d’Gant kemma. De oanan san valetzt und kenna ned hatschn. Und unserne Buam vo da EM ham quasi no ibahapts ned gspuit. Da danach schleckt se neamads d’Finger ab. In da Woch vorm Spui hat se dann a no da Pavard Benji weh doa. Fia eahm hat da Julian an Stanišić Josip rechts hintrig spuin lassn, was se dann ois richtig guade Idee rausgstait hat. Aber des miaß ma ois abbeitln am erstn Spuidog, an dem akkrat unserne ganz spezielln Freind aus Gladbach auf uns gwart ham. Dass ma am Hütter Adi seine Buam glei amoi abfiesln, damit hat gwiß neamads grechnet.

D’erste Hoibzeit: Vui Leit ham se wegn de ganzn Valetztn ja dacht, was dadn mia jetz doa, wenn ma da Julian sei dadadn? Zerst hat des Ganze no gar ned highaut. Mia san schlecht ins Spui einekemma, mia ham hint gwacklt, und nach zehn Minutn macht da Pléa Alassane pfeigrad as Oansnui fia Gladbach. Jetz hamma scho wieder hinterherdackln miaßn, kruzinesn, des kenn ma ja no vo da letztn Säson. Des zipft uns o. Aber wer se dacht hätt, dass des heit bes fia uns ausgeht, der hat se gschnien. Aufaramoi hamma immer besser ins Spui einegfundn. Und in da Zwoaravierzigstn fangt da Lewy scho wieda mitm Toreschiaßn o – und macht nach am Eckboi vom Josh as Oansoans. So derf’s vo uns aus weidageh!

D’zwoate Hoibzeit: Je länger as Spui dauert hat, desto mehra hat ma segn kenna, wia se da Julian des dacht hat. Dass unserne Außenverteidiger immer wieder in’d Mittn eineziagn, kannt in dera Säson a ganz a wichtige Idee wern. Und wenn da Sommer Yann im Kistl vo Gladbach ned acht Arm oder no mehra hätt, hätt ma bei de Schaasn vom Lewy leicht scho Zwoaoans oder Dreioans voraus sei kenna. Es hätt aber genausoguad a andersrum laffa kenna – wenn da Manu in da Sibbzigstn ned pfenningguad gegan Thuram Marcus hoit, und wenn da Schiri, da Fritz Marco, in da Dreiadachzigstn Aifmätta fia Gladbach gibt. Des hätt, wenn ma uns ehrlich san, glei zwoamoi bassiern kenna. Aber guad is ganga, nix is gscheng. Mit dem Oansoans kemma lebn. Haut scho!

Nachm Spui: Jetz setz ma uns auf d’Oaschbackan und arbadn weida. In Gladbach hat ma scho schpian kenna: Wenn bei uns erst amoi ois zammadbasst, dann wer ma in dera Saison no a Mordsfreid ham. Da Nagelsmann Julian war dann a ned unzfrien: „D’Leit im Stadion ham a Fetzngaudi ghabt mit dem Spui. Bei uns is no z’vui durcharanand ganga, des miaß ma besser hibringa. Aber mia hättn leicht no a Heisl mehra schiaßn kenna. Ois in oim is des Oansoans a grechte Sach. Und dass ma no vui zum doa ham, hamma eh scho davor gwusst.“