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Kolumne

Das katalanische Paderborn

Sieht er rot, wird er wild! Für den Säbener Sigi gibt es seit dem Europacupfinale 1974 (120. Minute! Schwarzenbeck! Tor!) keinen anderen Verein als den FC Bayern. Seinen echten Namen und seine genaue (wichtige!) Funktion beim FCB behält der Säbener Sigi für sich – seine Meinung aber garantiert nicht! Die Kolumne vom roten Planeten lesen Sie regelmäßig auf fcbayern.de.

Dienstag, 12. Mai: Der FC Barcelona setzt seine deprimierende Niederlagenserie in München fort. Beim 3:2 des FC Bayern können die Katalanen erneut nicht bei der „Bèstia bavaresa“ gewinnen. Kein Wunder, dass Trainer Luis Enrique nach der obligatorischen Schlappe ratlos wirkt: „Vielleicht sollten wir die Punkte künftig mit der Post schicken.“

Die Bilanz fällt bestürzend aus: Seit seiner Gründung 1899 gewann Barça erst ein einziges Mal beim Angstgegner FC Bayern, in einem Testspiel 2007. Alle 108 Jahre ein Sieg an der Isar – damit ist der nächste Erfolg erst im Jahr 2115 fällig, wenn längst Kurti Schweinsteiger als Trainer auf der Bayern-Bank sitzt, der Urenkel des großen Bastian, dem Doppel-Weltmeister 2014 und 2018.

Kein Wunder, dass viele Barcelona jetzt schon den katalanischen SC Paderborn nennen – konnten doch beide Vereine bisher gleich viele Pflichtspiele in München gewinnen, nämlich keines. Und Charly Moosbichler, Sturmlegende von Bezirksligist VfB Schneeweiß Germering, schoss in der Allianz Arena bisher ebenso viele wichtige Tore wie Lionel Messi, also auch keines. Nun ist völlig unklar, wie lange sich Luis Enrique noch im Amt halten kann.

Klar ist allerdings – dass diese Kolumne wie immer nicht ernst gemeint war. Wir gratulieren einem großartigen FC Barcelona zum Finaleinzug, und freuen uns auf ein fantastisches Endspiel! Barça, dort sieht es gut für Euch aus – denn Ihr spielt ja in Berlin, und nicht in München!

Und, versprochen: Adéu 2016 a Milà! Wir sehen uns 2016 – am liebsten in Mailand!

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