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Rotwild

Meister Eder vs. Meister Leder

Morgen winkt der „Grand mit Vieren“: Mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach können wir zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister werden – und zum 26. Mal insgesamt. Aber wie steht der FC Bayern im Vergleich zu zehn anderen Meistern dar, vom Meister Eder bis zu Bob, dem Baumeister? Hier der große Meister-Check.

- Meister Eder: In seiner Schreinerwerkstatt wirkt doch alles sehr handgeschnitzt und hölzern, im Vergleich zu unserem geschliffenen Fußball. Loben müssen wir den Vornamen vom Meister Eder (Franz), die Haarfarbe vom Pumuckl (rot) und seine Liebe zum Reimen: „Deutscher Meister, Bayern heißt er!“ Insgesamt ein toller Meister, der Eder. Wir können das beurteilen, wir sind schließlich aus dem bolzverarbeitenden Gewerbe. Wir sind der Meister Leder. Und vom Bayrhammer zum Bayern-Hammer ist es ja auch nicht weit.

- Waldmeister: Hat seine Blütezeit von April bis Mai oder Juni, genau wie wir. Trotzdem sehr suspekt, diese giftgrüne Farbe. In unser Meisterweißbier kommt jedenfalls kein Waldmeistersirup. Wobei: Eine erfrischende Berliner Weiße könnte Ende Mai nicht schaden.

- Meister Lampe: Der Hase ist wenig wehrhaft und für seine Gegner meist ein dankbares Opfer. Was ihn fundamental von uns unterscheidet. Wobei: Auch uns geht meist ein Licht auf. Und unsere Erfolge vermehren sich wie die Kaninchen.

- Jägermeister: Wir von Rotwild finden so einen Hirschen natürlich recht sympathisch. Trotzdem steht fest: Nix gegen Eintracht Braunschweig, aber im Magirus-Deutz-Trikot hat Paul Breitner besser ausgeschaut. Kleiner Insider-Gag: Die Meisterschaft ist ein Mast-Have für uns.

- Meister Proper: Wir sind nicht ganz objektiv, denn der Meister Proper ist schließlich der Vorzeige-Reiniger unseres neuen Sponsors Procter & Gamble. Was ihn mit uns verbindet: Auch wir glänzen meistens. Und im Strafraum muss gelten: Nicht nur Zauber, sondern rein!

- Meister der Herzen: Wir haben 81 Punkte, der Herzensmeister 45. Noch Fragen?

- Die Meistersinger von Nürnberg: Nicht schlecht für zweite Liga. Andererseits: Große Oper können wir selber. Und Richard Wagner braucht viereinhalb Stunden, um zu Potte zu kommen. Wir schaffen das in 90 Minuten.

- Schmalhans Küchenmeister: Hat bei uns keine Chance. Bei uns wird groß getafelt, gerade im Mai. Mia san mia, mia ham Alfons Schuhbeck!

- Kruder & Dorfmeister: Sehr tolle Ösi-DJs. Aber: Wir sind nicht Dorfmeister, sondern Landesmeister, teilweise sogar Weltmeister. Und am Ende ist uns „Stern des Südens“ doch lieber als Electronica und Trip-Hop.

- Bob, der Baumeister: Bei uns gibt’s keine Baustellen, alle Mannschaftsteile sind bestens besetzt. Die blaue Latzhose von Baumeister Bob gefällt uns nicht, der rote Schaufelbagger Buddel dagegen sehr. Zu reparieren haben wir manchmal auch etwas, zum Beispiel nächsten Dienstag. Und dann gilt auch bei uns: „Können wir das schaffen?“ „Yo, wir schaffen das!“ Wir baggern erfolgreich am Pokal!