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Rotwild

Audi Dome vs. Liebfrauendome

Der FC Bayern ist die Mannschaft der Stunde – in der Basketball-Bundesliga. 14 Siege in Folge haben unsere roten Riesen zuletzt eingefahren. Und beim Heimspiel am Samstagabend gegen die EWE Baskets Oldenburg soll Sieg Nummer 15 rausspringen – dank einer tollen Mannschaft, und dank Mega-Stimmung im Audi Dome. Wobei man eh sagen muss: Der Audi Dome ist mindestens so schön wie Münchens nunmehr zweitberühmtester Dome, der Liebfrauendome. Hier im Rotwild Classic unser 1:1-Vergleich zwischen den beiden Domes.

  • Größe: 109 Meter lang ist der Frauendome, aber leider nur kärgliche 40 Meter breit. Unser Dome ist mit einem kreisförmigen Durchmesser von 56,60 Meter viel ausgewogener und runder gestaltet. Außerdem ist die Bauausführung genauer: Die beiden Hauben des Frauendomes sind ja unterschiedlich hoch, während bei uns beide Körbe exakt auf der gleichen Höhe von 3,05 Metern hängen. 1:0 für uns.
  • Bauzeit: Von 1468 bis 1525 wurde am Frauendome gebaut. Das hat sich dann doch ziemlich in die Länge gezogen. Spötter sprachen damals schon vom Berliner Flughafen unter den Kirchen. Vor allem Brandschutzprobleme (Kerzen! Offenes Licht!) sollen zu den Verzögerungen geführt haben. 57 Jahre Baustelle – in dieser Zeit werden wir 20mal Basketballmeister, aber mindestens. 2:0 für uns.
  • Baumeister: Der berühmte Jörg Ganghofer, der später auch die Ganghoferstraße im Münchner Westend erfunden hat, war der Baumeister des Frauendomes. Der ursprüngliche Architekt unseres Domes hieß Georg Flinkerbusch, und von einer Flinkerbuschstraße ist uns leider nichts bekannt. Nur noch 2:1.
  • Plätze: 6.700 bei uns, bis zu 20.000 im Liebfrauendome – aber fast alles nur Stehplätze! Wir dagegen haben wunderbar bequeme Sitzplätze und ein neu angelegtes Tribünenkonzept, mit dem die Zuschauer hautnah am Geschehen teilhaben können. Dies fehlt beim rund 500 Jahre alten Tribünenkonzept des Liebfrauendomes komplett. 3:1 für uns.
  • Catering: Ist beim Frauendome ins benachbarte Bratwurst-Glöckl ausgelagert. Und wenn im Dome selbst verköstigt wird, ist die Auswahl karg, und der Geschmack dürftig. Es gibt zudem keine Logen (höchstens Freimaurer) und keine Lounges. Hoch lebe unser Michi Käfer! 4:1 für uns.
  • Verkehrsanschluss: Au weh, das Thema „Alle Wege führen zum Dome“ ist unser wunder Punkt! Denn der Liebfrauendome ist mit der S-Bahn-Station Marienplatz gut erschlossen, während man bei uns von der U-Bahn am Heimeranplatz mindestens zehn Minuten hatschen muss. Wobei: Wir haben mehrere hundert Parkplätze. Wer je probiert hat, am Liebfrauendome zu parken, weiß, dass das ein unschätzbarer Vorteil ist. Trotzdem: Nur noch 4:2.
  • Sound: Vier Orgeln und zehn Glocken – musikalisch können wir nicht mithalten, auch wenn bei uns im Dome 1983 der Grand Prix Eurovision de la Chanson stattfand. Aber wir wollen auch nicht singen, sondern siegen. Punkt für den Frauendome, dennoch knapper Endstand 4:3 für uns!

Fazit: Von wegen „Wir lassen den Dome in Kölle“! Wir freuen uns auf Euren Besuch in Münchens schönstem und bestem Dome!