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Wieder verletzt

Jansen fraglich für Pokalspiel in Burghausen

Zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel bei Wacker Burghausen bangt der FC Bayern um den Einsatz von Marcell Jansen. Der Linksverteidiger, der erst am Tag zuvor nach überstandener Oberarmprellung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, musste am Samstag erneut pausieren. Der 21-Jährige laboriert an einer Sehnenzerrung im Sprunggelenk, nachdem ihn bei seinem Trainings-Comeback ein Schlag auf den Fuß getroffen hatte. „Er ist fraglich für Montag“, sagte Ottmar Hitzfeld.

Sollte Jansen tatsächlich ausfallen, müsste der FCB-Chefcoach im ersten „echten“ Pflichtspiel der Saison auf insgesamt sieben Spieler verzichten. Abgesehen von Jansen fehlen sicher Willy Sagnol, Jan Schlaudraff, Valérien Ismael, Lukas Podolski, Luca Toni und Mats Hummels. Als Ersatz für Jansen stünde Christian Lell bereit, der am Samstag bereits auf der Außenverteidigerposition trainierte. Aber auch Hamit Altintop könnte dort spielen.

Warten auf Toni

Im Sturm wird Hitzfeld in Burghausen wahrscheinlich auf das Duo Miroslav Klose/Franck Ribéry setzen - darauf deuten zumindest die letzten Trainingseindrücke hin. Lukas Podolski, der am Samstag im Rahmen seines Reha-Trainings zum ersten Mal wieder mit dem Ball in Berührung kam, wird noch länger nicht zur Verfügung stehen und auch das Comeback von Luca Toni lässt weiter auf sich warten.

„Erst nächste Woche Donnerstag“ soll der Italiener laut Hitzfeld wieder mit der Mannschaft trainieren. Sein Einsatz zum Bundesligaauftakt gegen den FC Hansa Rostock scheint damit sehr fraglich. Ursprünglich war schon Ende dieser Woche mit Tonis Rückkehr ins Mannschaftstraining gerechnet worden. Man müsse aber noch etwas Geduld haben, meinte Hitzfeld.

Flanke Proietti, Tor Toni

Am Samstag absolvierte der Stürmer erneut ein individuelles Lauftraining, das er viel versprechend beendete. Nach Flanken von Fitness-Coach Riccardo Proietti ließ er seinen Torriecher aufblitzen und versenkte die Bälle mit dem Kopf oder per Volley-Schuss. Torwarttrainer Walter Junghans, der sich zwischen die Pfosten gestellt hatte, war meist chancenlos. Bleibt zu hoffen, dass Toni diese Qualitäten möglichst bald in einem Spiel zeigen kann.

Für fcbayern.de berichtet: Nikolaus Heindl

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