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'Keine Wunschgegner'

FCB droht im Achtelfinale dicker 'Brocken'

Drei Mal Spanien, zwei Mal England und je ein Mal Italien und Portugal - die Kandidaten, unter denen am 19. Dezember in Nyon der Achtelfinalgegner des FC Bayern in der Champions League ausgelost wird, stehen fest. Ob die beiden Madrider Vereine Real und Atletico, der FC Villarreal, der FC Chelsea, Arsenal London oder Inter Mailand und Sporting Lissabon; die sieben Gruppenzweiten, die als möglicher Gegner infrage kommen, haben es auf jeden Fall in sich.

„So wie es ausschaut, können wir im Achtelfinale nur Granaten kriegen“, sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß nach dem 3:2-Sieg des Rekordmeisters im letzten Vorrundenspiel in Lyon, durch das der FCB den Gruppensieg perfekt machte. Mit Real und Atletico Madrid sowie dem FC Villarreal warten gleich drei Teams aus der Primera Division auf die Mannschaft von Jürgen Klinsmann, der seine Elf in der K.o.-Runde als „absolut konkurrenzfähig“ mit den möglichen Widersachern sieht.

Keine Wunschgegner

Das Trio von der iberischen Halbinsel musste sich in seinen Gruppen hinter nicht minder namhafter Konkurrenz mit dem zweiten Platz begnügen. Titelverteidiger Manchester United, Juventus Turin und der FC Liverpool gaben den Spaniern das Nachsehen, die bei einem möglichen Duell mit dem FC Bayern im Rückspiel in der Allianz Arena antreten müssten.

Gleiches gilt für die beiden Topklubs aus der englischen Hauptstadt, den italienischen Meister und den portugiesischen Pokalsieger, die in ihren Gruppen hinter dem AS Rom, Panathinaikos Athen, dem FC Barcelona und dem FC Porto die Gruppenphase abschlossen. „Wir haben keinen Wunschgegner, wir nehmen die Gegner so, wie sie kommen“, sagte Klinsmann, „wir freuen uns auf die nächsten Begegnungen.“

Rückspiel in der Allianz Arena

Einig war man sich im Lager der Münchner, dass es ein „irrer Vorteil“ (Hoeneß) ist, als Gruppenerster zunächst auswärts antreten zu müssen und das Rückspiel vor heimischer Kulisse auszutragen. „Das werden Brocken sein, aber dadurch, dass wir jetzt gewonnen haben, haben wir zuerst ein Auswärtsspiel. Und man hat gegen Hoffenheim gesehen, dass die Allianz Arena von der Stimmung her allmählich eine richtige Festung wird“, so Hoeneß weiter.

„Man haut da keinen weg auf diesem Niveau“, weiß auch Klinsmann, dass die Aufgabe keine leichte wird. „Aber ich denke, wir sind auf einer Stufe mit den Mannschaften, die jetzt drin sind. Das sind 50:50 Spiele, da zählt die Tagesform.“ Nach der zweitbesten Gruppenphase der Vereinsgeschichte geht man aber mit breiter Brust in die nächste Runde. „Wenn man in Lyon und Bukarest gewinnt und in Florenz nicht verliert, dann haben die [anderen Mannschaften] schon Respekt vor uns“, weiß Hoeneß.

Keine Prognosen

Bayern-Präsident Franz Beckenbauer machte bei einer Probe-Auslosung im Premiere-Studio schon einmal Appetit auf das, was kommen könnte. Der „Kaiser“ zog beim ersten Versuch den alten Dauerrivalen Real Madrid, gegen den sich der FC Bayern zuletzt im Achtelfinale der Saison 2006/07 durchsetzte. Im zweiten Versuch folgte der FC Chelsea, der die Münchner zwei Jahre zuvor im Viertelfinale aus dem Rennen geworfen hatte.

Doch ganz gleich, wie der Gegner heißt und aus welchem Land er kommt, Hoeneß gab für das Achtelfinale, das am 24./25. Februar und 10./11. März 2009 ausgespielt wird, folgende Devise aus: „Da kann man keine Prognosen machen. Wir müssen schauen, dass wir weiter konzentriert bei der Aufgabe bleiben und dann schauen wir mal, was wird.“

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