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Interview

Braafheid: 'Mein Bauchgefühl war sofort gut'

Edson Braafheid ist neu beim FC Bayern. Im Sommer wechselte der 26-Jährige vom FC Twente Enschede nach München. Viel mehr ist über den Defensivspieler in Deutschland aber noch nicht bekannt. fcbayern.de hat sich mit Braafheid daher zum Interview getroffen. Darin erzählte der Holländer, wie es zum Wechsel gekommen ist, auf welchen Positionen er am liebsten Fußball spielt und wie seine ersten Eindrücke vom FC Bayern ausfallen.

Das Interview mit Edson Braafheid:

fcbayern.de: Willkommen beim FC Bayern, Edson. Du bist in Deutschland noch nicht so bekannt. Erzähle uns ein bisschen von Dir.
Braafheid: „Ich wurde in Surinam, in Südamerika, geboren. Als ich sechs Jahre alt war, kam ich nach Holland und bin dann in Amsterdam aufgewachsen. Mit acht Jahren habe ich zum ersten Mal in einem Verein Fußball gespielt, mit 16 kam ich zum FC Utrecht, meinem ersten Profi-Klub. Nach sechs Jahren wechselte ich dann zum FC Twente und jetzt, wiederum drei Jahre später, bin ich in einem großen Klub.“

fcbayern.de: Auf welcher Position wirst Du beim FC Bayern spielen?
Braafheid: „Ich bin Linksverteidiger, kann aber auch in der Innenverteidigung spielen. Ich mag beide Positionen. Als Innenverteidiger muss man immer hochkonzentriert sein, um den gegnerischen Stürmer aus dem Spiel zu nehmen, und gleichzeitig ist man der erste Spieler im Aufbauspiel. Als Linksverteidiger muss man auch seinen Gegenspieler ausschalten und kann Druck nach vorne machen, wenn die Gelegenheit da ist.“

fcbayern.de: Wo wird dich Louis van Gaal einsetzen?
Braafheid: „Er weiß, dass ich beide Positionen spielen kann. Schau'n wir mal, wo er mich sieht und wo ich der Mannschaft am meisten helfe.“

fcbayern.de: Musstest Du lange überlegen, bis Du Dich zum Wechsel nach München entschieden hast?
Braafheid: „Als ich hörte, dass Bayern München an mir interessiert ist, konnte ich es kaum glauben. So ein großer Klub! Ich habe dann mit Louis van Gaal und einigen Leuten von Bayern gesprochen. Das hat mir die Gewissheit gegeben, dass sie mich wirklich wollten. Und auch mein Bauchgefühl war in den Gesprächen vom ersten Moment an gut. Deswegen habe ich mich entschieden, hierher zu kommen. Ich glaube, jeder Fußballer möchte einmal beim größten Klub Deutschlands spielen.“

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