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Comeback mit Sieg

Van Bommel und Toni sind wieder da

Während sich seine Kollegen nach dem 2:1-Erfolg beim SC Freiburg gegenüber der Presse äußerten, hielt sich Mark van Bommel eher im Hintergrund auf. Der ansonsten durchaus auskunftsfreudige Niederländer stand etwas reserviert am Ausgang des badenova-Stadions und vermied nach dem Pflichtsieg des deutschen Rekordmeisters bei den Breisgauern, in Euphorie auszubrechen.

„Fehlende Kreativität“ und „schlechte Spielverlagerung“ mahnte der 32-Jährige nach dem Spiel an, man könne mit den drei Punkten zufrieden sein, mehr aber auch nicht. Nach zweimonatiger Verletzungspause ist der Kapitän des FC Bayern wieder an Bord - und das ist auch gut so. Gemeinsam mit Torjäger Luca Toni, der erstmals seit dem 23. Mai wieder ein Bundesligaspiel bestritt, führte van Bommel sein Team zum fünften Saisonsieg. „Das war ein tolles Comeback“, war Van Bommel vom Ergebnis her betrachtet zufrieden.

Aufgaben gut erfüllt

„Es ist wichtig für uns, dass diese erfahrenen Spieler zurück sind“, freute sich Bayern-Manager Uli Hoeneß über das Comeback der beiden Routiniers. „Beide haben ihre Aufgaben gut erfüllt“, war auch Trainer Louis van Gaal mit den beiden Rückkehrern, die er auch im Hinblick auf das Champions-League-Spiel am kommenden Mittwoch bei Girondins Bordeaux nach 70 Minuten unmittelbar nach dem 2:0 vom Platz nahm, durchaus zufrieden.

Bis zu diesem Zeitpunkt überzeugte Van Bommel mit altbekannten Tugenden und spielte fast so, als wäre er nie weg gewesen. Er gab im Mittelfeld gewohnt lautstarke Kommandos, gewann wichtige Zweikämpfe zur richtigen Zeit und verteilte klug die Bälle. „Er hat eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt“, lobte Van Gaal seinen Kapitän. Ein Stabilisator und Organisator wie er, „der die Ordnung auf dem Platz bewacht“, habe dem Rekordmeister zuletzt gefehlt, hatte Van Gaal im Vorfeld der Partie betont.

Einsatzfreudiger Toni

Neben Van Bommel konnte auch Toni in seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an seit fast fünf Monaten überzeugen. Auch wenn ihm ein eigener Treffer versagt blieb, zeigte sich der Weltmeister einsatzfreudig wie eh und je, ging keinem Zweikampf aus dem Weg und war gar am Führungstreffer von Thomas Müller beteiligt.

Schon am Mittwoch im Stadion „Chaban Delmas“ hat das Duo die Möglichkeit, an die Leistung aus dem Freiburg-Spiel anzuknüpfen. Mit einem Erfolg beim französischen Titelträger könnte der FC Bayern einen großen Schritt Richtung Achtelfinale der „Königsklasse“ machen.

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