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Van Gaal: Barcelona ist Favorit

Für Bayern-Trainer Louis van Gaal gehört der FC Bayern trotz der letztjährigen Finalteilnahme in der neuen Saison nicht zu den Favoriten auf den Champions-League-Titel. „Es gibt nur einen Favoriten, das ist der FC Barcelona“, sagte der Niederländer am Dienstag in München. Als weiteren Top-Kandidaten auf den Titel nannte Van Gaal den englischen Double-Gewinner FC Chelsea. Im Hinblick auf das vergangene Endspiel zwischen den Außenseitern FC Bayern und Inter Mailand schränkte der FCB-Coach ein: „Aber nicht immer gewinnen die Favoriten.“

FCB führt 1:0
Erst ein Mal kam es bislang zu einem Duell zwischen dem FC Bayern und dem AS Rom. In der Saison 1984/85 zog der FCB mit zwei Siegen gegen die Giallorossi ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger ein. Klaus Augenthaler und Dieter Hoeneß sicherten den 2:0-Hinspielsieg in München, im Rückspiel trafen Lothar Matthäus und Ludwig Kögl zum 2:1-Erfolg.

Deutsch-italienische Bilanz
Traditionell tut sich der deutsche Rekordmeister gegen italienische Mannschaften schwer. In den letzten neun Heimspielen gegen Teams aus Bella Italia gelangen dem FCB nur drei Siege. Insgesamt feierten die Bayern vor eigenem Publikum gegen italienische Klubs fünf Siege in 14 Spielen, hinzu kommen fünf Remis und vier Niederlagen. Auf der anderen Seite hat der AS Rom Probleme auf deutschem Boden. Von insgesamt zehn Spielen gewannen sie nur zwei und verloren deren acht.

Franzose Lannoy an der Pfeife
Franck Ribéry ist zum Champions-League-Auftakt gegen den AS Rom zwar gesperrt, dennoch wird am Mittwochabend ein Mann aus Boulogne-sur-Mer auf dem Platz stehen: Stéphane Lannoy, französischer WM-Schiedsrichter, leitet das erste Spiel der Gruppenphase in der Allianz Arena. Drei Tage vor seinem 41. Geburtstag feiert Lannoy damit seine Bayern-Premiere. FCB-Kapitän Mark van Bommel kennt den Unparteiischen vom WM-Vorrundenspiel der Niederländer gegen Dänemark (2:0).

Sprüche des Tages
„Die Nächte sind nicht mehr so lang“
(Bayern-Trainer Louis van Gaal über Jung-Vater Daniel van Buyten)

„Es kann so viel passieren in einem Bett.“
(Van Gaal über den leicht angeschlagenen Mark van Bommel, bei dem man die Reaktion nach dem Abschlusstraining bis Mittwoch abwarten müsse).

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