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Spielpraxis Champions League

Kraft steht gegen Basel im Tor

Champions League, Königsklasse, die besten Mannschaften und Spieler Europas - eigentlich ist es die Krönung jeder Profi-Karriere, hier aufzulaufen. Für Thomas Kraft ist die Champions League der Startpunkt seiner Laufbahn. Vor zwei Wochen in Rom feierte er sein Profi-Debüt, am Mittwoch gegen Basel wird er seinen zweiten Profi-Einsatz haben. „Ich freue mich, dass ich spielen kann“, sagte der 22-jährige Torwart.

Null Bundesliga-Spiele, null DFB-Pokal-Einsätze stehen für Kraft nach wie vor zu Buche. Umso größer ist seine Freude, jetzt erneut in der Königsklasse zwischen den Pfosten stehen zu dürfen. „Es ist eine gute Gelegenheit für mich, zu zeigen, dass ich das kann“, will er sich für weitere Einsätze empfehlen. „Ich will so häufig wie möglich spielen.“

Seine Qualitäten hat Kraft, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, in Rom mit mehreren guten Paraden unter Beweis gestellt, auch wenn er mit einer unglücklichen Aktion den Elfmeter verursachte, der zum 3:2-Siegtreffer für die Italiener führte. Diese Szene war natürlich auch Thema in einem Gespräch mit Trainer Louis van Gaal, das er in den Tagen nach dem Spiel hatte. „Ich habe gesagt, was ich nicht so gut gefunden habe“, berichtete er, „er hat mir zugestimmt und wir sind verblieben, dass ich es das nächste Mal besser mache.“

Gegen Basel ist bereits „das nächste Mal“. Besonders unter Druck fühlt sich die Nummer zwei des FC Bayern aber nicht. „Es ist einfacher, hier zu spielen als in der zweiten Mannschaft“, meinte er sogar. Das liege an der größeren Erfahrung der Mitspieler. Kraft fühlt sich wohl in der Champions League, sie ist sein Sprungbrett für weitere Einsätze. „Ich versuche, mich zu empfehlen.“ Denn: „Irgendwann will ich natürlich auch in der Bundesliga jedes Wochenende spielen.“

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