präsentiert von
Menü
DFB-Star nach München

Das ist Jerome Boateng

85 Bundesliga-Spiele hat Jerome Boateng bisher absolviert. Bald dürften weitere hinzu kommen. Nach langen und intensiven Verhandlungen hat sich der FC Bayern mit Manchester City über eine Verpflichtung des 22-jährigen Innenverteidigers geeinigt. Derzeit befindet er sich mit dem englischen Premier-League-Klub noch in Los Angeles. Sobald die sportärztliche Untersuchung in München vollzogen und die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt ist, soll Boateng erstmals mit der Mannschaft in München trainieren.

Geboren und aufgewachsen ist der 1,92 Meter große Abwehrhüne in Berlin. Für Hertha BSC gab er als 18-Jähriger am 31. Januar 2007 sein Bundesliga-Debüt gegen Hannover 96. Insgesamt brachte er es in seiner ersten Profi-Saison auf zehn Einsätze für den Hauptstadt-Klub.

Debüt bei Löw mit 21 Jahren

Bereits in der folgenden Spielzeit wechselte er zum Hamburger SV. Für die Hanseaten bestritt er in drei Spielzeiten zwischen 2007 und 2010 insgesamt 75 Bundesliga-Spiele. Während seiner Hamburger Zeit gelang ihm auch der Sprung in die deutsche Nationalmannschaft.

Beim 1:0-Erfolg im WM-Qualifikationsspiel in Moskau gegen Russland gab Boateng im Alter von 21 Jahren am 10. Oktober 2009 seinen Einstand im DFB-Dress. Kuriosität am Rande: Seine rote Karte in der 66. Spielminute bedeutete den ersten Platzverweis eines Debütanten in der Geschichte der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Fünf WM-Spiele absolviert

Dennoch überzeugte er bei seinem ersten Auftritt Joachim Löw dermaßen, dass ihn der Bundestrainer für die WM 2010 in Südafrika nominierte. Hier bestritt der in der Jugend von Tennis Borussia Berlin groß gewordene Modellathlet fünf WM-Spiele als linker Außenverteidiger. Seitdem gilt er als fester Bestandteil der deutschen Nationalmannschaft, für die er bisher 13 Mal zum Einsatz kam.

Auch seinen bisher größten Erfolg errang er im DFB-Trikot. Bei der U21-Europameisterschaft 2009 bestritt er alle Spiele über die volle Distanz und hatte maßgeblichen Anteil am Titelgewinn. Hier agierte er auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung. Zuletzt haderte Boateng immer wieder mit der Tatsache, dass er aufgrund seiner Vielseitigkeit auf anderen Defensivpositionen aushelfen musste.

Weitere Inhalte