Am Montag trumpften die Neuzugänge des FC Bayern im DFB-Pokal in Regensburg groß auf (siehe eigener Bericht), doch noch hat der deutsche Rekordmeister seine Transferpläne in diesem Sommer nicht abgeschlossen. Wie Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag in der neuen FCB.tv-Sendung FCB News bestätigte, würde der Verein Javier Martínez von Athletic Bilbao „sehr gerne verpflichten“.
Der Vorstandschef erklärte: Zwar besitze jeder Profi in Spanien eine sogenannte Buy-out-Klausel in seinem Vertrag, „in diesem Fall beträgt sie 40 Millionen Euro“. Aber: „Diese Klausel ist kompliziert gestaltet, so dass das ganze Thema juristisch und steuerlich gewisse Probleme mit sich bringt.“
Martínez würde sich beteiligen
Doch selbst diese Probleme seien „eigentlich relativ einfach zu lösen, wenn sich Athletic Bilbao ein bisschen kooperativ zeigen würde. Aber das ist überhaupt nicht der Fall“, sagte Rummenigge, „wir arbeiten daran und hoffen, dass wir bis Ende August Vollzug melden können. Aber es wird nicht ganz einfach.“
Darüber hinaus berichtete der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, dass die Ablösesumme für den FC Bayern durch ein Entgegenkommen von Martínez deutlich unter die 40-Millionen-Euro-Grenze sinken würde: „Durch den Fakt, dass er mit dem Fünfjahresvertrag, den er hier unterschreiben soll, auf viel Geld verzichtet, beteiligt er sich indirekt an der Ablösesumme. Das Gesamtinvest ist auf jeden Fall deutlich reduziert worden.“


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