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Spiel 'mit zwei Seiten'

Rückkehrer Robben glaubt an Weckruf

Enttäuscht und mit gesenkten Köpfen verließen die Spieler des FC Bayern am Sonntagabend den Rasen der Allianz Arena. Äußerst unglücklich war soeben das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 1:2 verloren gegangen, nach zuletzt acht Siegen in Folge bedeutete dies die erste Niederlage der Saison. Entsprechend niedergeschlagen waren die Akteure des Rekordmeisters nach dem Schlusspfiff. Lediglich Arjen Robben hatte auch ein bisschen Grund zur Freude.

„Das Spiel hatte zwei Seiten: Einerseits die Enttäuschung über die Niederlage, andererseits war ich froh, zurück auf dem Platz zu sein“, sagte der Niederländer am Montag nach dem Training an der Säbener Straße. Viereinhalb Wochen hatte Robben wegen muskulärer Probleme pausieren müssen, gegen Leverkusen feierte er sein Comeback, als er in der 59. Minute für den angeschlagenen Luiz Gustavo eingewechselt wurde.

Halbe Stunde ohne Probleme

„Ich habe mich gut gefühlt, nach knapp fünf Wochen war es nicht schlecht“, meinte der Flügelstürmer. „Es hat mich gefreut, dass ich wieder auf dem Platz gestanden bin, dass ich wieder da war und diese halbe Stunde gespielt habe ohne Probleme. Das war für mich ganz wichtig.“ Freilich könne er nach dieser Pause noch nicht wieder bei hundert Prozent sein, „ich muss noch ein bisschen aufgebaut werden, ich brauche Spiele“, meinte Robben.

Den „nächsten Schritt“ will der 28-Jährige schon am Mittwochabend im Pokalspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern machen. Für ihn ist diese Begegnung eine gute Gelegenheit, weiter Spielpraxis zu sammeln. Zugleich könne der FC Bayern nach der Niederlage gegen Leverkusen „etwas korrigieren“, auch wenn es sich beim Duell mit den Pfälzern um einen anderen Wettbewerb handelt.

Niederlage als Weckruf

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