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Stabübergabe

Dreesen tritt Hopfner-Nachfolge an

Stabübergabe beim FC Bayern! Am Freitag hat Jan-Christian Dreesen offiziell seinen Dienst beim FC Bayern angetreten. Der neue Vorstand und Nachfolger des auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Karl Hopfner wurde am Vormittag mit einem gemütlichen Weißwurstfrühstück herzlich in der Bayern-Familie willkommen geheißen.

In einer kurzen Ansprache vor den Vorständen, Direktoren und Abteilungsleitern des Klubs bezeichnete Dreesen seine neue Aufgabe als „etwas Außergewöhnliches und eine große Zäsur in meinem beruflichen Leben“. Voller Vorfreude nehme er die Arbeit auf. „Ich werde in den nächsten Jahren meine ganze Kraft hingeben.“

Dank an Karl Hopfner

Dreesen war im September vom Aufsichtsrat als neuer Vorstand berufen worden, nachdem Hopfner erklärt hatte, seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Fast 30 Jahre lang hatte Hopfner - von Karl-Heinz Rummenigge gerne als „gute Seele des FC Bayern“ bezeichnet - als Geschäftsführer, Vorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender maßgeblich am Aufstieg des FC Bayern zu einer Weltmarke mitgewirkt.

Uli Hoeneß und Rummenigge dankten Hopfner am Freitag noch einmal „sehr herzlich“ für seine „tolle Arbeit“. Die Suche nach einem Nachfolger sei nicht einfach gewesen, sagte Hoeneß, der aber überzeugt ist, „den richtigen Mann“ gefunden zu haben. „Ich bin überzeugt, dass wir in kürzester Zeit einen Mann haben werden, auf den wir ebenso stolz sein können wie jahrzehntelang auf Karl Hopfner.“

'Schon immer' Bayern-Fan

Dreesen - Jahrgang 1967, geboren und aufgewachsen in Aurich/Ostfriesland, verheiratet und Vater von zwei Söhnen - wechselt aus dem Vorstand der BayernLB an die Säbener Straße. Nach einer Banklehre hatte er Betriebswirtschaft studiert und saß später im Vorstand der HypoVereinsbank sowie der UBS. Seit 2003 bildet München den Lebensmittelpunkt der Familie Dreesen.

Fußball war schon immer eine Leidenschaft des neuen FCB-Vorstands. Früher war er selbst aktiv („Aber ich war nicht wirklich ein großes Talent“), Bayern-Fan sei er „schon immer“ gewesen und als solcher regelmäßig Gast in der Allianz Arena und sogar schon im Olympiastadion. Als das Angebot des FC Bayern kam, musste er daher nicht lange nachdenken, auch wenn er weiß, dass Hopfners Fußstapfen „groß“ sind. „Dieser Klub ist eben etwas ganz Spezielles. Und wenn man dann noch so viel Spaß am Fußball hat wie ich, dann ist das natürlich sensationell, für diesen Verein zu arbeiten.“

Ein ausführliches Antrittsinterview mit Jan-Christian Dreesen lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Bayern-Magazins, das nächste Woche zum Heimspiel gegen den FC Schalke 04 erscheint.

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